Ruder WM Frankreich : Finale souverän erreicht

Ins Zeug gelegt: Dank einer starken zweiten Rennhälfte schaffte der Deutschland-Achter mit Schlagmann Hannes Ocik (2. v. r.) einen souveränen Vorlaufsieg.
Ins Zeug gelegt: Dank einer starken zweiten Rennhälfte schaffte der Deutschland-Achter mit Schlagmann Hannes Ocik (2. v. r.) einen souveränen Vorlaufsieg.

Deutschland-Achter mit dem Schweriner Hannes Ocik gewinnt Vorlauf bei WM in Frankreich klar

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31. August 2015, 21:00 Uhr

Geschafft! Der Deutschland-Achter steht am Sonntag im französischen Aiguebelette im Finale der Ruder-WM. Das Team von Bundestrainer Ralf Holtmeyer mit Hannes Ocik von der Schweriner Rudergesellschaft auf Schlag gewann den ersten Vorlauf in 5:29,53 Minuten vor Polen (5:32,99) und den USA (5:34,31). Ebenfalls den direkten Sprung in den Endlauf schaffte am zweiten Vorausscheid Titelverteidiger Großbritannien (5:27,82).

„Die erste Teilaufgabe haben wir hinten heraus gut gelöst und die stark startenden Polen noch auf den zweiten Platz verweisen können“, bilanzierte Ocik. Die Zeit der Briten und der im zweiten Vorlauf Platz zwei belegenden Niederlande (5:28,90) im Hinterkopf habend, ergänzte er mit Blick auf den Kampf um Gold, Silber und Bronze am Sonntag um 14.45 Uhr: „Da werden wir noch einen Zahn zulegen müssen, weil wir nicht nur den zur Olympia-Qualifikation berechtigenden Platz fünf, sondern das oberste Podest als Ziel ausgerufen haben.“

In der Tat setzten die Polen dem deutschen Vorzeigeboot ganz schön zu. Sie erwischten den besseren Start, lagen nach 500 Metern mit 1:20,41 Minuten 0,45 Sekunden vor Deutschland, hielten die Position auch noch bis zur 1000-Meter-Marke mit einer sogar um 0,93 s besseren Zeit. Auch die wilden US-Boys waren noch auf Schlagdistanz. Dann machte aber die Crew um Ocik und dem nun in Leverkusen aktiven Rostocker Felix Drahotta Nägel mit Köpfen. Die Schlagfrequenz wurde erhöht, bei 1250 Metern die Führung übernommen. 500 Meter vor dem Ziel war das Klassement gedreht.

Freude auch bei den beiden Rostocker Doppelzweiern. Im Leichtgewicht absolvierten Potsdams Fini Ronja Sturm und die ihre achte Weltmeisterschaft bestreitende Hansestädterin Marie-Louise Dräger ihren Vorlauf souverän und erreichten mit Platz 3 das Viertelfinale. Marcel Hacker aus Magdeburg und der Rostocker Stephan Krüger entschieden ihren Vorlauf für sich und stehen ebenfalls unter den letzten Sechzehn.

Erwartungsgemäß in den Hoffnungslauf muss der Achter der Frauen. Das Team mit Rostocks Julia Wärmer wurde Letzter.

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