SV Mecklenburg Schwerin : Faden riss nach der Pause

Schweriner Handballer unterlagen beim SV Beckdorf mit 28:37 (16:18)

svz.de von
08. Dezember 2013, 19:41 Uhr

Handball-Drittligist SV Mecklenburg Schwerin hat das letzte Auswärtsspiel der Hinrunde beim SV Beckdorf verloren. Die Gäste unterlagen vor 350 Zuschauern in der Sporthalle „Auf dem Delm“ am Ende noch recht deutlich mit 28:37 Toren, während es bis zum Seitenwechsel noch eine recht ausgeglichene Partie war.

Die Analyse von SV-Trainer Holger Antemann fiel trotz der vielen Gegentore nicht negativ aus: „Natürlich hätte ich mir ein knapperes Resultat gewünscht, aber über weite Strecken des Spiels war ich durchaus zufrieden. Insbesondere in der ersten Halbzeit haben wir sehr gut mitgehalten. Über den zweiten Kreisspieler sind wir mehrfach zum Erfolg gelangt. Auch die Durchschlagskraft aus dem Rückraum war recht ordentlich.“ Im Spielverlauf drückte sich das so aus, dass die Mecklenburger nach einem 0:3 Rückstand (4.) den Spielfaden gefunden hatten. Selbst der 5:9 Rückstand (15.) hinterließ keine Spuren. Denn Johannes Prothmann warf die Mecklenburger mit 15:14 (25.) in Front, bevor die Hausherren den Spieß bis zum Pausentee noch umdrehten.

Leider folgte danach etwas SVM-Typisches. Mit Beginn der zweiten Hälfte kassierten die Schweriner vier Treffer in Serie. Der Gastgeber benötigte dazu genau vier Minuten. Die Aufholjagd der Mecklenburger brachte zwar noch einmal eine Verkürzung auf 20:23 (39.), „aber anschließend war bei uns die Luft raus“, konstatierte Antemann. Selbst die 20 mitgereisten Mitglieder aus dem SVM-Fanclub vermochten nichts mehr auszurichten. Beckdorf hatte seine Abwehr taktisch umgestellt und die Räume für die Schweriner Kreisspieler deutlich verengt. „Beckdorf hat unsere Fehler bestraft und durch die erste und zweite Welle sehr viele Tore erzielt. Das erklärt letztlich die hohe Niederlage“, bemerkte Antemann.

Der erneute Ausfall von Ingo Heinze und Alexander Rauch (beide verletzt) schmälerte die Alternativen auf der Wechselbank. Antemann: „Als meine Stammspieler platt waren, wurde es für uns zusehends schwerer. Da machte es sich auch bemerkbar, dass Hannes Lemcke während der Woche wegen Krankheit teilweise nicht trainieren konnte.“ Doch auch nach dieser Niederlage hat sich für die Schweriner (12. Platz) in der Tabelle kaum etwas verändert. Die hinter oder mit dem SVM auf Augenhöhe stehenden Teams aus Oranienburg, Fredenbeck und Altlandsberg verloren zu Hause, während Habenhausen dem VfL Potsdam nur einen Punkt abknöpfte.






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