SSC-Volleyball : Die Suche nach der „Zwei“

Wer spielt diagonal? Carina Aulenbrock…
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Wer spielt diagonal? Carina Aulenbrock…

SSC-Trainer Felix Koslowski tüftelt vor dem Mittwochs-Spiel gegen Prostejov an der Bestbesetzung für die Diagonalposition

svz.de von
02. Dezember 2013, 18:24 Uhr

„Wir brauchen dringend eine gute Angreiferin für die Diagonalposition“, meinte Felix Koslowski, Trainer der Schweriner Bundesliga-Volleyballerinnen, am Sonnabend nach dem 2:3 gegen Potsdam. „Derzeit haben wir mit Lousi Souza Ziegler und Jana Poll zwei effektive Außenangreiferinnen, aber die brauchen Unterstützung von der ,Zwei‘“, ergänzte der Coach.

Gesetzt sind derzeit im Team des SSC die genannten Souza Ziegler und Poll, dazu Zuspielerin Danica Radenkovic sowie die Mittelblockerinnen Ivana Isailovic und Veronika Hroncekova. Nach dem Ausfall von Saskia Hippe, für die die Saison nach ihrem Kreuzbandriss beendet ist, tüftelt Felix Koslowski nun mit seinen Trainer-Kollegen, wer die vakante Diagonalposition, auf dem Spielfeld eben die Position zwei, am besten besetzen könnte.

Bislang wechselten sich zwei Kandidatinnen dort ab: Paulina Vilponen, eigentlich Außenangreiferin, wäre die erste Wahl. Als die Finnin erkrankt ausfiel, sprang Carina Aulenbrock in die Bresche. Die 19-Jährige wurde beim 3:1 gegen Aachen nach dem ersten Satz ausgewechselt, weil sie die Erwartungen nicht erfüllte. „Ich war nervös und wollte zu viel“, analysierte sie später selbst ihre Leistung. Wenige Tage später zeigte sie beim 3:1 in der Pokalpartie gegen Stuttgart eine Top-Leistung. „Carina hat einen unglaublichen Entwicklungssprung gemacht. Die ist gegenüber ihrem Spiel für den VC Olympia Berlin gar nicht wiederzuerkennen“, lobte der Trainer seinerzeit.

Leider kann der Youngster die Top-Leistung noch nicht über einen längeren Zeitraum abrufen, sodass immer wieder Paulina Vilponen ins Spiel kommt. Die war vor einer Woche bei Agel Prostejov eifrigste Punktesammlerin – auch, weil die Tschechinnen in ihren Abwehr- und Blockbemühungen sehr erfolgreich auf Lousi Souza Ziegler und Jana Poll konzentriert waren und so den Schweriner Angreiferinnen quasi den Zahn gezogen hatten.

Am Sonnabend gegen Potsdam gab es wieder das Wechselspiel auf Diagonal: Paulina spielte in Satz eins und zwei, Carina ersetzte sie anschließend. „Wir werden sehen, wer von beiden sich jetzt im Training anbietet für das Spiel am Mittwoch gegen Prostejov“, kündigte Felix Koslowski am späten Sonnabend an. Morgen ab 19 Uhr in der heimischen Arena werden wir es erfahren.


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