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FC Hansa Rostock : Der nächste Patient bitte...

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Neben den zuletzt erkrankten Hahnel, Brinkies und Jakobs verletzte sich am Freitag auch noch David Blacha.

Der Winter hält den FC Hansa weiter auf Trab. Während ein „Räumkommando“ gestern Tribünen und Außenanlagen der DKB-Arena vom restlichen Schnee und Eis befreite und die Rasenheizung im Stadion auf Hochtouren lief, plagten sich die Spieler bei der letzten Einheit vor dem Heimspiel am Samstag um 14 Uhr in der DKB-Arena gegen den VfL Osnabrück, zu dem trotz des Winterwetters mit bis zu 10 000 Zuschauern gerechnet wird, mit den widrigen Bedingungen herum.

Erstes „Opfer“ der Rutschpartie auf dem Trainingsplatz war David Blacha, der bei einer missglückten Grätsche von Manfred Starke übel von den Beinen geholt wurde. Der kleine Mittelfeldspieler schrie laut auf und blieb zunächst liegen. Nach kurzer Behandlung durch Physiotherapeut Frank Scheller brach der 23-Jährige das Training ab und verschwand humpelnd in der Kabine.

„Ich habe einen Schlag auf das Sprunggelenk bekommen, auch das Schienbein ist lädiert. Ich hoffe, dass ich zum Spiel fit bin“, sagte Blacha, der die Schmerzen mit Tabletten lindern will.

Viele Ruhe und Schlaf über die Nacht wird auch der zweite „Patient“ in Reihen des FC Hansa, Julian Jakobs, nötig gehabt haben. Der Mittelfeldspieler lag mehr als eine Woche mit einem Infekt flach und war erst am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Ich hatte ganz schön starkes Fieber. Unser Doc hat sich aber gut um mich gekümmert. Ich konnte die zwei Einheiten problemlos absolvieren. Ich fühle mich fit fürs Spiel“, gab der rechte Mittelfeldspieler grünes Licht.

Ob Trainer Andreas Bergmann seinen beiden „Pflegefällen“, wie er scherzhaft meinte, heute von Beginn an das Vertrauen schenkt, bleibt fraglich. Klar ist, dass dem Hansa-Coach auf den Außenbahnen die Alternativen ausgehen. Manfred Starke, der zuletzt gegen den VfB Stuttgart II für den erkrankten Jakobs in die Startformation gerückt war, konnte nicht überzeugen. „Wir werden ihn wegen des einen Fehlers (der zum 1:1 führte – d. Red.) nicht erschlagen. ,Manni’ spielt immer mit voller Power. Er muss noch etwas gelassener und ruhiger werden und die Dinge, die er im Training andeutet, auch im Spiel abrufen“, so die Ansage von Bergmann. Vielleicht ein Indiz dafür, dass er zunächst auf seine beiden „Patienten“ Blacha und Jakobs setzen wird.

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erstellt am 31.Jan.2014 | 22:00 Uhr

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