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Rallye : Bei der „Monte“ auf Rang drei

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kremer verpasst Sieg in der Klasse WRC2 nur um 27 Sekunden

von
erstellt am 26.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Armin Kremer hat es bei der Rallye Monte Carlo unter die top drei geschafft – in seiner Klasse WRC2. Gemeinsam mit Co-Pilot Klaus Wicha steuerte der Severiner seinen Skoda Fabia S2000 auf den Bronzerang und musste sich nur dem französischen Sieger Stephane Lefebvre (Citroen DS3 R5) um 27 Sek. und dem Iren Craig Breen (Peugeot 208 R5) um 13 Sek. geschlagen geben. In der Gesamtwertung, die Weltmeister Sebastien Ogier vor Jari-Matti Latvala (Fin/+0:58,0 Min.) und Andreas Mikkelsen (Nor/+2:12,3 – alle VW Polo) für sich entschied, belegten die WRC2-Besten die Ränge 12 bis 14 unter den 77 Teams, die das Ziel im Spielerparadies Monaco erreichten.

Schon in den letzten Tag, den Samstag, war Kremer als Dritter der WRC gestartet. Nachdem dann kurzfristig die Wertungsprüfung WP 9 abgesagt wurde, folgte mit der WP 10 die längste Prüfung der diesjährigen Rallye Monte Carlo, „Lardier et Valenca – Faye“ über 51,70 km. Hier markierte der Franzose Eric Camilli im Ford Fiesta R5 die Bestzeit der WRC 2. Nachdem er das auch auf den WP 11, 12 und 13 wiederholen konnte, betrug sein Rückstand auf den seinerseits sogar auf Rang zwei vorgerückten Kremer nur noch ganze 9,1 Sek.

Auf der legendären WP 14 (La Bollene Vesubie – Sospel), die in früheren Monte-Zeiten als „Nacht der langen Messer“ zur Legende wurde und bei der auf den 31,66 Wertungskilometern der berühmt, berüchtigte Col de Turini zu überqueren ist, markierte der Ire Craig Breen (Peugeot 208 R5) eine irre Bestzeit. In 23:42,4 Min. war er hier 14,7 Sek. schneller als Kremer und verdrängte diesen um eine Sekunde vom zweiten Klassen-Platz.

Die letzte WP 15 ist als Super Stage ausgeschrieben, heißt: Die Plätze 1, 2 und 3 erhalten in der WRC-Wertung Zusatzpunkte. 10,16 km hat das Skoda-Team nun noch die Chance mit einer beherzten Fahrweise wieder die alte Reihenfolge in der WRC2 zu erlangen. Es klappt nicht. Breen fährt 6:50,1, Kremer 7:02,1 min. Lefebvre behauptet die WRC2 Führung vor Breen und Kremer. Der war zufrieden. „Unsere Zielstellung zur Monte war Podiumsplatz in der WRC2 – wir sind Dritter. Unser BRR-Team mit Raimund Baumschlager und Walter Illmer hat einen guten Job gemacht, uns ein perfektes Auto hingestellt und perfekt agiert als „Eisspione“. Die Monte hat uns voll gefordert mit Schnee, Eis, Nebel, nassen oder trockenen winkligen Asphaltstraßen. Dazu immer wieder die vieles entscheidende Reifenwahl – wir haben die Anforderungen gemeistert und freuen uns über Platz drei“, sagte Kremer.

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