2. Cup-Lauf der Krowdrace-Serie in Parchim : Bis zu zwölf Motorräder auf einmal am Start

Nach der ersten Kurve trennte sich zumeist die „Spreu vom Weizen“. Bei dem Ausrutsche blieb der Fahrer unverletzt.  Fotos: Thomas Zenker
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Nach der ersten Kurve trennte sich zumeist die „Spreu vom Weizen“. Bei dem Ausrutsche blieb der Fahrer unverletzt. Fotos: Thomas Zenker

Parchimer Mecklenburgring zwei Tage lang Rennstrecke für rund 80 Flat-Tracker aus acht Nationen

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21. September 2020, 00:00 Uhr

Zwei Tage nahmen etwa 80 Flattracker aus Frankreich, Belgien, England, Österreich, Schweiz, Italien, Niederlande und dem gesamten Bundesgebiet den 720 Meter langen Mecklenburgring in Beschlag. Am Sonnabend war den ganzen Tag freies Training angesagt und am Sonntag startete der 2. Cup-Lauf der Krowdrace-Serie 2020.

Interessant und zugleich spektakulär waren die Starttrainings am Sonnabend und natürlich die Scharfen Starts beim Sonntag-Rennen. In den voll besetzten Klassen, gingen bis zu zwölf Fahrer in drei Startreihen gleichzeitig auf die Bahn. Da war mächtiges Gedränge in der ersten Kurve vorprogrammiert. Und tatsächlich leisteten sich einige Fahrer Ausrutscher, die aber allesamt glimpflich verliefen. Die meisten Motorradpiloten hatten ihre Maschinen im Griff und auch im Training ein Gespür für die Bahn entwickelt.

Der Mecklenburgring war wie immer bestens präpariert. Da hatten die Mitglieder des MCM Parchim im Vorfeld gute Arbeit geleistet. Und auch an den beiden Tagen sorgten die Frauen und Männer um Club-Chef Heiko Behncke von der Absicherung des Rennens über Bahndienste bis zur Versorgung für Top-Bedingungen. „Es macht echt Spaß auf dieser Bahn zu fahren“, hörte man im Fahrerlager immer wieder lobende Worte. „So richtig wussten wir gar nicht, was auf uns zukommt“, sagte Vize-Chef André Grunwald noch zu Beginn des Trainingstages. Aber nach und nach kam alles ins Rollen und funktionierte ziemlich gut.

Die Klasseneinteilung ist für Außenstehende etwas kompliziert. Zehn Klassen gibt es bei der Tour, von den Mini-Bikes über die Amateur-Klasse bis zu den Thunderbikes (ab 500 ccm) und den Oldtimern (Vintage-Klasse). Da in Parchim 14 Frauen in der Starterliste standen, wurde auch die Klasse „Supergils“ gefahren. Die Damen sorgten schon beim Training mit ihren Kostümen für Hingucker.

Jetzt wird es wieder ruhiger auf dem Mecklenburgring. Einige Trainingsrunden werden vor allem die Drift Kids des Vereins aber noch fahren. Saisonabschluss ist am 24. Oktober geplant.
(www.krowdrace.de)

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