«Müssen eine Lösung finden» : ALBA-Manager kritisiert Länderspiele

«Es ist praktisch so, dass man bestraft wird, Nationalspieler zu haben», sagte ALBA-Manager Marco Baldi.
«Es ist praktisch so, dass man bestraft wird, Nationalspieler zu haben», sagte ALBA-Manager Marco Baldi.

Basketball-Bundesligist ALBA Berlin hat die Abstellungen von Nationalspielern in der Saisonvorbereitung erneut deutlich kritisiert.

svz.de von
09. September 2018, 10:52 Uhr

«Es ist praktisch so, dass man bestraft wird, Nationalspieler zu haben. Sie sind weg, aber die Vereine bezahlen sie weiter», sagte ALBA-Manager Marco Baldi der Deutschen Presse-Agentur. «Das hilft so niemanden. Wir müssen eine Lösung finden.»

Der Hauptstadtclub musste beim Vorbereitungsturnier am Wochenende in Spanien auf die deutschen Nationalspieler Niels Giffey und Johannes Thiemann verzichten. Dazu fehlen kommende Woche der Isländer Martin Hermannsson und Rokas Giedraitis aus Litauen, die zu ihren Länderauswahlen reisen müssen.

Seit vergangener Saison finden Länderspiele nicht mehr nur in der Sommerpause der Ligen statt, sondern zu vier Terminen im August/September, November, Februar und Juni. Dies führte auch dazu, dass Spieler von Clubs aus der Königsklasse Euroleague ihren Nationalteams während der Saison kaum zur Verfügung standen. Im Streit zwischen Weltverband FIBA und Euroleague gibt es kaum Bewegung. Auch ALBA-Trainer Aito Garcia Reneses und Kollegen wie Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic sowie Ulms Manager Thomas Stoll hatten Abstellungen in der Vorbereitung zuletzt kritisiert.

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