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Edewecht Empor-Abwehr stand einfach nicht

Von Steffen Baxalary | 01.05.2011, 07:30 Uhr

Der HC Empor Rostock ist bei anderen Teams weiterhin ein gern gesehener Gast, denn meist bleiben, wenn die Ostseestädter kommen, die Punkte bei der Heim-Mannschaft.

So auch am Sonnabend beim Drittletzten der 2. Handball-Bundesliga Nord, dem VfL Edewecht. Das Team von Holger Schneider verlor mit 32:33 (13:16). Empor bleibt jedoch Neunter und hat glücklicherweise weiterhin beste Chancen, die Qualifikation für die eingleisige 2. Liga zu schaffen. Die direkte Konkurrenz unterlag ebenfalls (Altenholz daheim dem 1. VfL Potsdam 28:30, Dessau-Roßlau gestern in Schwerin 20:27). Damit haben die Rostocker fünf Punkte Vorsprung und könnten am Freitag ab 19.30 Uhr im Heimspiel gegen Nordhorn-Lingen den Einzug in die "zusammengefasste" 2. Liga perfekt machen.

Die Heim-Qualitäten bleiben immer zu Hause...

In Edewecht lief es für die Ostseestädter wieder mal nicht wie gewollt. Die Qualitäten der Auftritte in eigener Halle bleiben scheinbar immer zu Hause...

Nach ausgeglichenem Start (3:3/4.) hatten die Niedersachsen mehr vom Spiel. Vor 650 Zuschauern nutzte der künftige Drittligist die löchrige HCE-Abwehr, um davonzuziehen. Zwischen einem und drei Toren betrug der Vorsprung. Mit einem 13:16-Rückstand aus Rostocker Sicht ging es in die Pause.

Doch auch nach dem Wechsel war zunächst keine Besserung im Empor-Spiel zu erkennen. Im Gegenteil. Die Gastgeber zogen sogar auf 26:20 (46.) davon. Vor allem Steffen Köhler und Jörn Woltering (je acht Tore) sowie Robert Delinac (sieben) machten der Gäste-Deckung das Leben schwer. Erst nach einer Dreiviertelstunde lief es besser beim HCE, aber selbst zu einem Unentschieden reichte es nicht mehr.

Negativer Höhepunkt zum Ende der Partie waren zwei rote Karten gegen den VfL. Tobias Weihrauch musste nach drei Zeitstrafen und Steffen Köhler wegen eines Fouls an Jens Dethloff vom Feld.


Edewecht: Steins, Oehus, Wendler - Delinac 7, Buyny, Wolterink 8/2, J. Köhler 3, Heisig, Weihrauch 5/3, de Raad 1, Redecker, Reil, S. Köhler 8, Schröder

Rostock: Herold, Schröder - Bruna 2, Gorniak 5, Dethloff 5, Runge 1, Höwt 1, Ladig 2/2, Gruszka 5/1, Gudz, Thormann 6, Sadewasser, Göde 5, Zemlin (nicht eingesetzt)

Siebenmeter: Edewecht 7/5, Rostock 6/3

Zeitstrafen: Edewecht 14 (58. rote Karte Weihrauch nach der dritten Strafe, 59. Rot S. Köhler nach Foul), Rostock 10 Minuten

Schiedsrichter: Eggert/Szuka (beide Dormagen)

Zuschauer: 650.