Hallenhockey-DM : Alster-Damen und UHC-Herren sind deutsche Meister

Zwei Hockeyspieler kämpfen in der Halle um den Ballbesitz.
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Zwei Hockeyspieler kämpfen in der Halle um den Ballbesitz.

Die Hamburger Hockey-Teams haben den Hallen-Meisterschaften ihren Stempel aufgedrückt. Erst schnappen sich die Damen vom Club an der Alster den Titel. Alsters Herren wollen den Doppel-Triumph, doch der UHC Hamburg stoppt nach Titelverteidiger Köln auch den Favoriten.

svz.de von
05. Februar 2018, 11:16 Uhr

Hamburg hat seinen Ruf als Hockey-Hochburg wieder mal eindrucksvoll bestätigt. Die Damen vom Club an der Alster und die Herren des Lokalrivalen Uhlenhorster HC sicherten sich in Stuttgart die Titel als deutsche Hallenhockey-Meister.

Alsters Damen setzten sich in einem überaus spannenden Endspiel im Penaltyschießen 2:1 gegen den Düsseldorfer HC durch und lösten den Lokalrivalen UHC als Titelträger ab. Dafür buchten die UHC-Herren den Hallentitel durch ein 8:5 (3:2) im Finale über den Club an der Alster, der damit den erhofften Doppel-Triumph verpasste. Im Halbfinale hatte der UHC bereits Vorjahressieger Rot-Weiss Köln knapp 7:6 (2:1) besiegt.

«Das war für mich wahrscheinlich das härteste Finale überhaupt», gestand Meister-Coach Jens George nach dem vierten Hallen-Titel für die Alster-Damen. Denn seine als Favoriten ins Endspiel gegangenen Damen machten erst einen 0:2-Rückstand wett und behielten dann die Ruhe im Shootout-Nervenkrimi. Alsters Jessica Reimann und Alisa Vivot für den DHC verwandelten ihre Penaltys. Die Entscheidung fiel, als Anne Schröder bei ihrem Versuch von DHC-Keeperin Nathalie Kubalski gefoult wurde. Emily Kerner traf beim fälligen Siebenmeter sicher zum 4:3 und sorgte für die Entscheidung. Die Norddeutschen durften nach 2006, 2008 und 2009 den nächsten Titel unter'm Hallendach bejubeln.

Für Alsters Herren reichte es am Ende nicht. Bis zum 7:5 stand das Match auf des Messers Schneide. Beide Teams wechselten für ihre Torhüter ihren jeweils sechsten Feldspieler ein. Der UHC konterte in der Endphase eiskalt und schenkte seinem im Sommer scheidenden Coach Kais al Saadi noch mal einen Titel. «Ich habe mit nichts anderem gerechnet», sagte der Trainer kurz nach der Partie im Scherz.

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