Füchse-Boss Bob Hanning im Visier : Schlammschlacht: Thomalla ätzt wegen Heinevetter-Wechsel nach Melsungen

Silvio Heinevetter und Simone Thomalla sind seit 2009 ein Paar.
Silvio Heinevetter und Simone Thomalla sind seit 2009 ein Paar.

Handball-Nationaltorwart Silvio Heinevetter verlässt im kommenden Jahr die Füchse Berlin. Der Wechsel sorgt für Ärger.

svz.de von
16. April 2019, 10:50 Uhr

Berlin | Der Wechsel von Handball-Nationaltorwart Silvio Heinevetter von den Füchsen Berlin zum Bundesliga-Rivalen MT Melsungen hat für eine mediale Schlammschlacht zwischen dem Spieler, seiner prominenten Freundin und dem Manager der Berliner gesorgt.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass Heinevetter im Sommer 2020 nach dann elf Jahren den Verein wechseln wird. Der 34-Jährige hatte von einer "wahnsinnig schweren Entscheidung" gesprochen, letztendlich hatte sich Melsungen aber wohl mehr um ihn bemüht als die Füchse. "Die MT Melsungen hat mir viel Wertschätzung entgegengebracht und um mich gekämpft, wie man es sonst nur für eine tolle Frau macht", hatte Heinevetter auf seinem Instagram-Profil geschrieben.

Stichwort tolle Frau: Eine solche hat Heinevetter – mindestens nach eigener Einschätzung – mit seiner langjährigen Freundin, der Schauspielerin Simone Thomalla, auch an seiner Seite. Der Abschied ihres Freundes aus der Hauptstadt passt der 54-Jährigen allerdings gar nicht. "Es wäre schön gewesen, gemeinsam in Berlin zu bleiben, aber Herausforderungen sind da, um sie zu meistern", sagte Thomalla vor einigen Tagen in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung, um dann hinzuzufügen: "Ich kann nicht behaupten, dass mich gerade diese Herausforderung besonders glücklich macht."

Silvio Heinevetter spielte vor seiner Zeit bei den Füchsen Berlin für den SC Magdeburg. Foto: imago images / Noah Wedel
imago images / Noah Wedel
Silvio Heinevetter spielte vor seiner Zeit bei den Füchsen Berlin für den SC Magdeburg. Foto: imago images / Noah Wedel

Für zusätzlichen Groll bei Thomalla und auch Heinevetter sorgten anschließend Aussagen von Füchse-Manager Bob Hanning. Der hatte erklärt, dass der Torhüter ein Angebot zur Vertragsverlängerung in Berlin nicht habe annehmen wollen. Nach Ansicht des Glamourpaares entspricht das nicht der Wahrheit: "Absurd. Nach wochenlangen Bemühungen meinerseits um ein Gespräch hat mir Bob Hanning zu verstehen gegeben, dass es kein unterschriftsreifes Angebot der Füchse geben wird. Hanning hat mir sogar nahegelegt, gegen eine Ablöse die Füchse zu verlassen", hatte Heinevetter in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung gesagt.

"Spielerfrau" Thomalla legte dann am Wochenende nach und postete auf ihrem Instagram-Profil ein vielsagendes Foto. "Lügen haben kurze Beine", stand dort geschrieben. Vermutlich eine Anspielung auf Bob Hanning, der 1,68 Meter misst.

Der Adressat der Beleidigung reagierte auf die Social-Media-Attacke souverän. "Posts von Spielerfrauen kommentiere ich nicht, erst recht nicht auf diesem Niveau, denn da kenne ich mich nicht aus", sagte Hanning der "Bild" (Artikel hinter Bezahlschranke).

Die Vorwürfe Heinevetters konterte der 51-Jährige mit dem Argument, dass "Silvio der teuerste Spieler im Verein ist. Auch auf Grund seiner Leistungen in den letzten eineinhalb Jahren wollte ich einen langfristigen Vertrag auf dieser Basis nicht mehr anbieten."

So kam es dazu, dass Heinevetter ab 2020 für Melsungen spielen wird und seine Freundin und er dann eine Fernbeziehung führen müssen. "Die Füchse sind wichtiger als Hanning und Heinevetter und ich habe nicht das Interesse seiner Fernbeziehung zu lösen, sondern muss die Gesamtheit des Vereins im Blick haben", so Hanning.

Füchse-Manager Bob Hanning, Foto: imago/Noah Wedel
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Füchse-Manager Bob Hanning, Foto: imago/Noah Wedel


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