Tennis-Profi mit Ausraster : Serena Williams wird nach Skandal-Finale mit Geldbuße belegt

Serena Williams legte sich mit dem Stuhlschiedsrichter Carlos Ramos an.
Serena Williams legte sich mit dem Stuhlschiedsrichter Carlos Ramos an.

Tennis-Star Serena Williams beleidigte im Finale der US-Open den Schiedsrichter aufs Übelste. Nun muss sie zahlen.

svz.de von
10. September 2018, 07:19 Uhr

New York | "Lügner", "Dieb", "du schuldest mir eine Entschuldigung" – mit diesen heftigen Vorwürfen konfrontierte Tennis-Star Serena Williams den Schiedsrichter während des Finales der US-Open, welches sie gegen die Japanerin Naomi Osaka verlor. Nun muss Williams die Konsequenzen tragen: Insgesamt 17.000 US-Dollar (14.700 Euro) muss sie zahlen. Das teilte das Schiedsrichter-Büro des Grand-Slam-Turniers mit.

Die Strafe setzt sich in der Höhe wie folgt zusammen: unerlaubtes Coaching (4000 Dollar), Beleidigung von Schiedsrichter Carlos Ramos (10.000 Dollar) und das Zerbrechen ihres Schlägers (3000 Dollar). Die Strafe wird von ihrer Turnierprämie (1,85 Millionen Dollar) abgezogen.

Sexismus-Vorwurf

Nachdem Williams wegen unerlaubten Coachings zu Beginn des zweiten Satzes von Ramos verwarnt worden war, zerstörte sie zudem noch ihren Schläger. Hierfür kassierte die US-Amerikanerin ihre zweite Verwarnung und erhielt einen Punktabzug. Nach dem Match warf Williams dem Schiedsrichter sogar Sexismus vor.

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