Abtransport im Hubschrauber : Nach schwerem Sturz auf der Piste: Skirennfahrer Marc Gisin "stabil"

Marc Gisin beim Training im Super G der Herren in Gröden am Donnerstag.
Marc Gisin beim Training im Super G der Herren in Gröden am Donnerstag.

Der Schweizer prallte so hart auf der Piste auf, dass er das Bewusstsein verlor.

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15. Dezember 2018, 13:34 Uhr

Gröden | Der Schweizer Skirennfahrer Marc Gisin ist bei der Weltcup-Abfahrt von Gröden schwer gestürzt. Der 30-Jährige kam am Samstag nach gut einer Fahrminute zu Fall, schlug mit dem Kopf auf und blieb bewusstlos liegen, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Gisin wurde von Sanitätern versorgt, ein Rettungshubschrauber landete sofort auf der Saslong-Piste und flog den Verunglückten nach 20 Minuten Behandlungszeit in ein Krankenhaus. Das Rennen in den Südtiroler Dolomiten war für rund eine halbe Stunde unterbrochen.

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"Marc ist aufgewacht und sein Zustand stabil", sagte seine Schwester Michelle, die Kombinations-Olympiasiegerin von Pyeongchang, der Schweizer Boulevardzeitung "Blick". Weitere Informationen zum Zustand des Rennfahrers gab es zunächst nicht.

Keinen Ski-Airbag getragen

Der Sportler hatte bei hoher Geschwindigkeit die Ski verkantet und konnte einen Sturz dann nicht mehr vermeiden. Er wurde auf dem Streckenabschnitt der Kamelbuckel in die Luft geschleudert und prallte hart auf Rücken und Kopf auf. Gisin trug keinen Ski-Airbag.

Der Eidgenosse ist der Bruder der Olympiasiegerinnen Dominique und Michelle Gisin. Er war im Januar 2015 beim Super-G von Kitzbühel schon schwer gestürzt und hatte ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten.

Norweger gewinnt Abfahrtsrennen von Gröden

Aleksander Aamodt Kilde hat schließlich die Abfahrt von Gröden gewonnen. Mit einer herausragenden Leistung verwies der norwegische Skirennfahrer Max Franz aus Österreich (+0,86 Sekunden) und den Schweizer Weltmeister Beat Feuz (+0,92) auf die Plätze und feierte seinen dritten Sieg im Weltcup. Josef Ferstl unterstrich mit einem zwölften Platz (+1,33) und dem besten Abfahrtsergebnis seit drei Jahren seine aufstrebende Form – am Freitag war er Sechster im Super-G geworden. Nach 46 Startern rangierten auch Andreas Sander (19./+1,77), Manuel Schmid (20./+1,91) und Dominik Schwaiger (21./+1,98) in den Punkten. Klaus Brandner verpasste die Top 30.

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