Ankündigung via Twitter : Bewegende Geste: NFL-Star spendet horrende Summe für Waldbrandopfer

Green Bay Packers-Quarterback Aaron Rodgers ist unweit vom Ort Paradise aufgewachsen.
Green Bay Packers-Quarterback Aaron Rodgers ist unweit vom Ort Paradise aufgewachsen.

Aaron Rodgers stammt aus der Waldbrandregion in Kalifornien und hilft den Betroffenen mit einer großen Spende.

svz.de von
21. November 2018, 17:27 Uhr

Paradise/Green Bay | Es ist eine große Geste von einem – zugegeben schwerreichen – Sportler: NFL-Legende Aaron Rodgers hat den Opfern der Waldbrand-Katastrophe von Paradise eine Millionen Dollar gespendet und ruft zu weiteren Spenden auf. Sein eigener Sponsor will für jeden Retweet von Rodgers-Twitter-Post einen Dollar drauflegen.

Der Quarterback der Green Bay Packers ist in Chico in Nordkalifornien geboren. Die Kleinstadt liegt nur wenige Kilometer von dem Ort Paradise entfernt, der bei den gewaltigen Waldbränden den größten Schaden davon trug. Viele Betroffene aus Paradise wohnen derzeit in Chico und benötigen jegliche Hilfe, um ihre Häuser wieder aufzubauen.

Auch interessant: NFL-Quarterback Rodgers unterschreibt Rekordvertrag

Die für eine Einzelperson ungewöhnlich hohe Spende ist für den American Football-Star allerdings nur ein Taschengeld. Rodgers verlängerte erst Ende September seinen Vertrag bei den traditionsreichen Green Bay Packers um weitere vier Jahre und wird in diesem Zeitraum satte 134 Millionen Dollar (114 Mio Euro) verdienen. Der 34-Jährige gilt neben Tom Brady als der wohl beste Spieler der NFL. In seiner Karriere gewann er einmal den Super Bowl 2010 und ist sechsfacher Pro Bowler.

Aaron Rodgers Aufruf auf Twitter:

Bei den schweren Waldbränden ist die bestätigte Zahl der Toten mittlerweile auf fast 80 gestiegen, und weit über 1000 Menschen galten am Wochenende noch als vermisst. Das "Camp Fire" rund um Paradise gilt schon jetzt als das tödlichste und zerstörerischste in der Geschichte des Westküstenstaates. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Angaben des Sheriffs von Butte County, Kory Honea, bis Samstag auf 76. Die Flammen konnten sich auf etwa 600 Quadratkilometern Fläche ausbreiten, das entspricht zwei Dritteln der Fläche Berlins. 55 Prozent wurden nach Angaben von Kaliforniens Feuerschutzbehörde inzwischen eingedämmt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen