Eklat in Österreich : Geschmacklos-Plakat? Sexismus-Vorwürfe gegen Ski-Verband

Ein ÖSV-Sprecher sagte am Sonntag, dass die Poster trotz der Kritik hängen bleiben, außer der international angesehene Künstler selbst entscheide sich dagegen.
Ein ÖSV-Sprecher sagte am Sonntag, dass die Poster trotz der Kritik hängen bleiben, außer der international angesehene Künstler selbst entscheide sich dagegen.

Der österreichische Skiverband steht unter Druck – und verteidigt das Werk gegen die Sexismus-Vorwürfe.

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18. Dezember 2018, 11:49 Uhr

Semmering | Ein Werbeplakat für den Ski-Weltcup am Semmering ist in Österreich auf Kritik gestoßen. Auf dem von einem Künstler gestalteten Poster ist als zentrales Motiv eine nackte Frau auf Skiern zu sehen, dazu aufgespießte Tierköpfe und ein Mond, der zwischen den Beinen der Frau gemalt ist. In den sozialen Medien gab es heftige Reaktionen auf das Werk des Künstlers Christian Ludwig Attersee. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) verteidigte das Werk, das die zwei Damen-Rennen am 28. und 29. Dezember bewerben soll.

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Ein ÖSV-Sprecher sagte am Sonntag, dass die Poster trotz der Kritik hängen bleiben, außer der international angesehene Künstler selbst entscheide sich dagegen. In einem Brief an den österreichischen Werberat und Johanna Mikl-Leitner, die Regierungschefin des Bundeslandes Niederösterreich, bedauerte der Verband, wenn Befindlichkeit von Betrachtern in irgendeiner Weise verletzt werden.

In der Alpenrepublik sorgen seit einiger Zeit Enthüllungen über sexuelle Übergriffe im alpinen Skirennsport für Aufsehen. Ehemalige Rennfahrerin hatten öffentlich gemacht, in der Vergangenheit teils von Trainern belästigt und gar vergewaltigt worden zu sein.

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