Tradition auch in Tokio : Flüchtlingsteam geht bei den Olympischen Spielen 2020 an den Start

Das Flüchtlingsteam (hier mit Yonas Kinde) nahm bereits 2016 in Rio de Janeiro an den Olympischen Spielen teil.
Das Flüchtlingsteam (hier mit Yonas Kinde) nahm bereits 2016 in Rio de Janeiro an den Olympischen Spielen teil.

Bereits bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro nahm eine Auswahl an geflüchteten Menschen teil.

svz.de von
10. Oktober 2018, 06:58 Uhr

Buenos Aires | Bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio wird erneut ein Team aus Flüchtlingen an den Start gehen. Das teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Dienstag bei seiner Versammlung in Buenos Aires mit. Erstmals waren bei den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro Flüchtlinge aus der ganzen Welt gemeinsam angetreten.

"In einer perfekten Welt bräuchten wir kein Flüchtlingsteam bei den Olympischen Spielen", sagte IOC-Präsident Thomas Bach. "Leider dauert die Situation, wegen der wir das Flüchtlingsteam vor den Spielen in Rio geschaffen haben, weiter an. Das ist eine Erinnerung an die Flüchtlinge, dass sie nicht vergessen werden."

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In Rio hatten zehn Sportler aus Äthiopien, dem Südsudan, Syrien und der Demokratischen Republik Kongo zusammen ein Flüchtlingsteam gebildet. "Ich freue mich, dass diese Tradition in Tokio fortgesetzt wird", sagte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi in Buenos Aires. "Diesen jungen Menschen die Chance zu geben, sich auf höchstem Niveau zu messen, ist bewundernswert."

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