Grober Schnitzer : Falsche Hymne abgespielt: Wütende Proteste des Iran bei Taekwondo-WM

Die falsch abgespielte Hymne des Iran stammte noch aus der Monarchie-Zeit – ein grober Schnitzer der Organisatoren.
Die falsch abgespielte Hymne des Iran stammte noch aus der Monarchie-Zeit – ein grober Schnitzer der Organisatoren.

Als bei der Siegerehrung der Taekwondo-WM die falsche Nationalhymne abgespielt wurde, schauten die Iranerinnen bestürzt.

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20. November 2018, 17:00 Uhr

Taiwan | Bei der Taekwondo-WM in Taiwan hat das Abspielen einer falschen iranischen Nationalhymne bei der Siegerehrung für große Proteste gesorgt. Nach Angaben des Nachrichtenportals Khabar OnLine am Dienstag wurde nach dem Sieg des Frauenteams im Pumsae (vorgeschriebene Bewegungsabläufe) nicht die Nationalhymne der islamischen Republik, sondern die aus der Monarchie-Zeit gespielt. Das iranische Sportministerium hat daraufhin wütend reagiert und umgehend Protest eingelegt.

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Die Königsfamilie Pahlawi und damit auch die iranische Monarchie wurde vor fast 40 Jahren gestürzt und von einem Klerus-System ersetzt. Das religiöse System und die islamische Republik sind aber in den letzten Jahren immer mehr in die Kritik der besonders jungen iranischen Generation geraten. Im Gegenzug wachsen die Sympathien der jungen Perser für das Monarchie-System von damals, das in ihren Augen weitaus weltoffener gewesen sei.

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