Nach Super-Bowl-Sieg : Lieber zu Obama: Erste Patriots-Profis verzichten auf Besuch im Weißen Haus

Super Bowl-Gewinner und Defensivspieler der New England Patriots Duron Harmon kritisiert US-Präsident Donald Trump. Foto: imago/Icon SMI
Super Bowl-Gewinner und Defensivspieler der New England Patriots Duron Harmon kritisiert US-Präsident Donald Trump. Foto: imago/Icon SMI

Nach dem Sieg der Patriots im Super Bowl wollen bereits einige Spieler den Besuch bei US-Präsident Trump boykottieren.

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05. Februar 2019, 07:41 Uhr

Foxborough | Die ersten Football-Profis der New England Patriots haben nach dem Super-Bowl-Triumph ihren Verzicht auf einen möglichen Besuch im Weißen Haus erklärt. Im Falle einer Einladung durch US-Präsident Donald Trump würde er sich dem Team nicht anschließen, sagte Verteidiger Devin McCourty (31) am Montag (Ortszeit) bei Feierlichkeiten nach der Rückkehr nach Foxborough.

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Sein Zwillingsbruder Jason tendiert auch zu einer persönlichen Absage. "Ich habe noch nicht darüber nachgedacht, aber ich bezweifele es stark", sagte McCourty. Die Patriots hatten mit dem 13:3-Sieg im NFL-Finale über die Los Angeles Rams am Sonntag in Atlanta zum sechsten Mal den Super Bowl gewonnen.

"Sie wollen mich nicht im Weißen Haus"

Abwehrspieler Duron Harmon erklärte, dass er eine Einladung ausschlagen würde. "Sie wollen mich nicht im Weißen Haus", sagte der 28-Jährige dem Internetportal "tmz.com" als Begründung. Harmon würde es gefallen, wenn die Patriots wie zuletzt der NBA-Meister Golden State Warriors stattdessen den Ex-Präsidenten Barack Obama besuchen würden. "Das wäre dope. Obama kann mich anrufen, wir lieben dich hier."

Trumps Tweet zu Ausladung der Phildelphia Eagles aus dem Vorjahr

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Trump lud Philadelphia Eagles aus

Es ist Tradition, dass der amerikanische Präsident die siegreichen Meisterteams der großen Sportarten ins Weiße Haus einlädt. Als die Patriots zuletzt vor zwei Spielzeiten den Titel geholt hatten, hatten einige Spieler ihr Fehlen mit der Politik Trumps begründet. Auch Star-Quarterback Tom Brady, eigentlich guter Freund des Präsidenten, war nicht dabei gewesen und hatte persönliche Gründe angeführt. Vergangenes Jahr hatte Trump den NFL-Meister Philadelphia Eagles wieder ausgeladen, weil eine Vielzahl von Spielern fernbleiben wollte.


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