Ärger um Eishockey-Übertragung : DEB-Chef Franz Reindl legt gegen ARD und ZDF nach: "Chance vertan"

Franz Reindl ist zurzeit nicht gut auf die öffentlich-rechtlichen Sender zu sprechen.
Franz Reindl ist zurzeit nicht gut auf die öffentlich-rechtlichen Sender zu sprechen.

Der Konflikt zwischen dem DEB und den öffentlich-rechtlichen Sendern geht weiter. Streitpunkt sind die TV-Übertragungen.

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16. Januar 2019, 13:25 Uhr

Köln | DEB-Chef Franz Reindl ist enttäuscht darüber, dass ARD und ZDF nicht über das Eishockey-Freiluftspiel am Samstag berichtet haben. "Als öffentlich-rechtlicher Sender hat man ja auch eine Verpflichtung. Das war ja keine Veranstaltung, wo fünf Menschen rumgelaufen sind. Das war ein absolutes Highlight, ein großes Spektakel und noch dazu am Wintersporttag Samstag. Da hat man ganz gewiss bei ARD und ZDF eine Chance vertan", sagte der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes im Interview des "Express" (Donnerstag), das die Zeitung bereits am Mittwoch online veröffentlichte.

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Zuvor hatte bereits Nationalspieler Moritz Müller das ZDF dafür kritisiert, das Winter Game der Deutschen Eishockey Liga im "Sportstudio" nicht thematisiert zu haben. "47.000 Menschen schauen sich ein so tolles Event an und ZDF-Sportstudio erwähnt es nicht mit einem Wort im 'Aktuellen Fussballstudio', oh Entschuldigung 'Sportstudio'", hatte der Olympia-Silbermedaillengewinner am Montag in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram geschrieben.

"Aus Zeitgründen entfallen"

Laut ZDF sei indes ein Beitrag für die Sendung vorbereitet gewesen. "Dieser Beitrag ist aus Zeitgründen kurzfristig entfallen, da durch technische Schwierigkeiten das Schaltgespräch mit Andreas Wolff länger gedauert hat", erklärte ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann in einem Statement weiter. Müllers Kölner Haie hatten am Samstag 2:3 nach Verlängerung gegen die Düsseldorfer EG im Kölner Fußballstadion vor 47 011 Zuschauer verloren.

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