Razzien in Seefeld und Erfurt : Doping-Skandal: Sind deutsche Ski-Athleten betroffen?

Die deutsche Skilangläuferin Sandra Ringwald bei der Ski-WM in Seefeld.
Die deutsche Skilangläuferin Sandra Ringwald bei der Ski-WM in Seefeld.

Der Doping-Skandal im Rahmen der Ski-WM schlägt hohe Wellen. Bereits sieben Sportler wurden festgenommen.

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01. März 2019, 09:28 Uhr

Seefeld | DOSB-Präsident Alfons Hörmann sieht auch zwei Tage nach den Doping-Razzien in Erfurt und Seefeld keine Anzeichen für die Verwicklung deutscher Sportler. "Nach unserem Kenntnisstand sind weder Nachwuchskader-Athleten noch Top-Athleten Deutschlands aus irgendeiner Sportart mit dem Mediziner in Kontakt", sagte Hörmann am Freitagmorgen im ZDF.

Sieben Festnahmen in Seefeld

Bei einer Razzia des österreichischen Bundeskriminalamtes bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld waren am Mittwoch sieben Verdächtige verhaftet worden. In Erfurt wurde parallel dazu der Arzt Mark S. und ein mutmaßlicher Komplize festgenommen.

"Wir sind zuversichtlich, dass deutsche Athleten und Athletinnen von diesem Vorgang und von dieser Praxis nicht betroffen sind", sagte der DOSB-Boss. "Aber ich betone immer wieder: Stand heute. Ganz am Ende wird das weitere Verfahren zeigen, wie die Gesamtgemengelage aussieht."

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