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SSC Volleyball : Zweites Saisonspiel – zweites 3:0

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Aus der Onlineredaktion

SSC-Volleyballerinnen lösen vor heimischer Kulisse ihre Bundesliga-Auftaktaufgabe gegen VCO Berlin über weite Strecken souverän

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erstellt am 15.Okt.2017 | 21:00 Uhr

Der deutsche Frauen-Volleyballmeister SSC Palmberg Schwerin hat zum Bundesliga-Auftakt am Samstagabend in heimischer Arena genau dort weitergemacht, wo er sechs Tage zuvor als Supercup-Gewinner aufgehört hatte: mit einem 3:0-Sieg. Ganze 68 Minuten dauerte es, bis der standesgemäße Erfolg über die Youngster vom VCO Berlin mit 15, 19 und 14 Gegenpunkten unter Dach und Fach gebracht war.

Das DVV-Talenteteam aus der Hauptstadt wehrte sich nach Kräften, erkämpfte sich mit Zwischenständen von 9:9 im ersten und gar 15:14 im zweiten Satz Anerkennung. „Da war durchaus eine Spielidee erkennbar“, attestierte ihnen SSC-Coach Felix Koslowski, der als Bundestrainer natürlich mit einem ganz besonderen Blick auf den Nachwuchs des Verbandes schaut.

Im Spiel des SSC war gegenüber der Vorwoche eines völlig anders: Nicht nur die sieben Heldinnen der Supercup-Gala, sondern alle 13 Spielerinnen durften diesmal zeigen, was sie können.

Was dabei herumkam, erfreute die 1679 Fans in der Halle und SSC-Trainer Felix Koslowski gleichermaßen. „Ich bin zufrieden. Es war sicherlich eine Pflichtaufgabe, aber wir haben 3:0 gewonnen. Und wir haben auch unser anderes Ziel umsetzen können, denn wir wollten jeder einzelnen Spielerin das Gefühl geben, in der Saison angekommen zu sein“, sagte der Trainer.

Das scheinen sie in der Tat. Greta Szakmáry, schon im Supercup die große Entdeckung, war mit 12 Punkten Topscorerin und wurde als beste SSC-Spielerin geehrt. Mittelblockerin und Last-Minute-Zugang Beta Dumancic gelang mit ihrer allerersten Ballberührung in einem SSC-Pflichtspiel gleich ein Blockpunkt zum 6:2 in Satz zwei. Obendrein verwandelte sie mit einem Aufschlag den ersten Satzball dieses Durchgangs zum 25:19.

US-Girl Martenne Bettendorf hatte zu ihrem echten SSC-Debüt beinahe ihre ganze Familie einschließlich der etwa 80-jährigen Großeltern zu Gast und sichtlich Spaß am Spiel („Den hat sie aber immer“ – Felix Koslowski). Und sie war es auch, die mit einem krachenden Hinterfeldangriff den Spielball zum 25:14 im VCO-Feld versenkte.

„Es hat heute sicherlich noch nicht alles gepasst. Es gab Hochs und Tiefs, weil wir viel gewechselt haben“, resümierte der Coach. „Vielen fehlt es noch an Erfahrung, was Spiele in Deutschland und Spiele auf diesem Niveau betrifft. Aber schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison ist zu sehen: Wir haben eine extrem gute starting six und wir haben insgesamt eine Mannschaft, von der wir viel erwarten dürfen.“

 

SSC Palmberg Schwerin - VCO Berlin 3:0 (15, 19, 14)
SSC: Geerties, Barfield, Lippmann, Szakmáry, Schölzel, Hanke – Carocci; Bettendorf, Alanko, Oluic, Dumancic, Lohmann.
SR: Freund/Fischer (Norderstedt/ Hamburg).
Zuschauer: 1679.
Spieldauer: 68 min (23, 24, 21).
Zwischenstände, 1. Satz: 8:5, 16:10, 21:13; 2. Satz: 8:3, 16:15, 21:17; 3. Satz: 8:4, 16:10, 21:12.
Beste Spielerinnen: Greta Szakmary (SSC)/Vanessa Agbortabi (VCO).

 

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