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Volleyball: Schwerin vs. Dresden : Zweiter Coup des SSC gegen den Meister?

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC-Volleyballerinnen wollen morgen im Heimspiel gegen Dresdner SC an den 3:1-Hinrundenerfolg in der Elbestadt anknüpfen

von
erstellt am 04.Feb.2017 | 16:00 Uhr

Am vorigen Sonntag (wenn auch ganz knapp) das Pokalfinale gegen Stuttgart verloren, am Mittwoch beim letztlich klaren 3:0 über den VCO Berlin beinahe den ersten Satz abgegeben – und am Sonntag (14.30 Uhr) kommt der Meister in die Palmberg-Arena… Da fragen sich besorgte Fans der SSC-Volleyballerinnen: Ob das wohl gutgeht?

Anja Brandt hingegen sieht dem Spiel entspannt entgegen: „Ich vertraue auf unsere Mannschaft“, sagte die Nationalspielerin, die leider gesundheitsbedingt noch pausieren muss. „Ein Pokalfinale vor mehr als 10  000 Zuschauern ist etwas ganz Anderes als ein Punktspiel zu Hause. Hinzu kommt, dass der Dresdner SC dieser Tage nicht der Dresdner SC ist, der im Vorjahr den Meistertitel gewann.“

Das stimmt schon allein personell. Mit nunmehr 18 (!) Spielerinnen im Kader, von denen ganze drei beim Meisterschaftsgewinn schon dabei waren, vollzog der DSC einen Umbruch sondergleichen. „Dresden ist auf allen Positionen fast gleichwertig doppelt besetzt – diese Breite hat kein anderer Bundesligist. In den jüngsten zehn Spielen haben sie fast jeden Satz in anderer Besetzung agiert. Und gegenüber der 1:3-Niederlage Anfang November gegen uns spielte zuletzt eine ganz andere Mannschaft“, fand SSC-Trainer Felix Koslowski bei der Analyse des Gegners heraus.

Sportlich hat der DSC gerade erst am Mittwochabend in Potsdam geschwächelt, als man nach einem 25:10 (!) im ersten Satz noch 2:3 verlor. „Andere gewinnen zwei Sätze, führen im dritten 21:20 und verlieren auch noch 2:3. Das ist genauso bitter“, hält der SSC-Trainer in Anspielung auf die eigene Pokalniederlage dem entgegen.

Doch natürlich vertraut er auf sein Team um Topscorerin Louisa Lippmann, die im Vorjahr selbst noch das DSC-Trikot trug, wenn auch zumeist als Ersatz. „Dresden ist breiter aufgestellt, wir aber auf ein, zwei Positionen stärker“, sagt der 32-Jährige, der bis auf Anja Brandt seinen kompletten Kader aufbieten kann, und verrät das Rezept, wie Dresden beizukommen sei: „Mit aggressiven Aufschlägen und guter Annahme – wie immer im Volleyball.“

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