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SSC : „Wissen, wir können gewinnen“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schweriner Volleyballerinnen stehen im zweiten Spiel des Play-off-Viertelfinals gegen Aachen mächtig unter Druck: Sieg oder Aus

von
erstellt am 03.Apr.2014 | 15:01 Uhr

Sieg oder Aus – auf diese einfache Formel lässt sich die Situation der Bundesliga-Volleyballerinnen des Schweriner SC vor dem zweiten Spiel im Play-off-Viertelfinale gegen die Ladies in black Aachen bringen. Gehen die Gastgeberinnen nach der morgen um 19 Uhr in der heimischen Arena beginnenden Partie als Sieger vom Feld, fällt die Entscheidung über den Halbfinal-Einzug am Mittwoch ab 19.30 Uhr in Aachen. Setzen sich die Gäste durch, ist für den mit hohen Ambitionen in die Saison gegangenen Titelverteidiger die Spielzeit beendet.

„Der Druck ist – gerade vor den eigenen Fans – enorm groß. Aber wir wissen: Wir können gewinnen!“ übt sich SSC-Trainer Felix Koslowski als Optimist. „Wir haben natürlich Respekt vor dem Gegner, aber keine Angst. Die Mannschaft ist motiviert bis in die Haarspitzen und ärgert sich jetzt noch, dass wir im ersten Spiel um Haaresbreite nicht in den Tiebreak gekommen sind. Da wären die Karten neu gemischt worden.“


Personalsituation nach Horrorwoche beruhigt


So aber laufen die Schwerinerinnen jetzt einem 1:3 hinterher, das vor allem im ersten und im vierten Satz sehr, sehr eng war. 32:30 hieß es nach diesen Durchgängen – einmal für die Gäste, am Ende für Aachen. Koslowski machte am vergangenen Sonnabend als einen der Hauptgründe für die Niederlage aus, dass fast sein kompletter Stammsechser in der Woche zuvor praktisch nicht trainieren konnte. Zuspielerin Danica Radenkovic fällt mit einer Wadenverletzung schon seit Wochen aus, Diagonalspielerin Tatyana Mudritskaya plagt sich mit Schulterproblemen, Libero Janine Völker hatte sich eine Zerrung im Nackenbereich zugezogen. „Und auch Pauliina Vilponen war krank. Es war eine reine Horrorwoche und ich hoffe heutzutage auf jedem Weg zum Training, dass nicht schon wieder eine neue Hiobsbotschaft kommt. Bis jetzt kam noch keine“, beschreibt der 30-jährige Coach seine Gefühlslage.

Mudriskaya holte in Aachen immerhin trotz ihrer Blessur 15 Punkte, Völker erzielte mit 74 Prozent einen sehr positiven Wert in der Annahme und Vilponen konnte zumindest zu Kurzeinsätzen eingewechselt werden.

Während bei diesen drei die Fitnesskurve wieder nach oben zeigt, steht hinter dem Einsatz von Danica Radenkovic weiter ein übergroßes Fragezeichen. „Stand jetzt könnte sie nicht spielen, aber bis Sonnabend, 18 Uhr, kann noch viel passieren“, klammert sich der Trainer an einen Rettungsstrohhalm, dass die Serbin nach dem Zusammentreffen morgen gegen 17.30 Uhr den Daumen nach oben streckt.


Am Lambrechtsgrund droht Verkehrschaos


Dank des frühen Zeitpunkts des Treffens in der Arena werden die Volleyballerinnen eines auf jeden Fall verpassen: das erwartete Verkehrschaos rund um den Lambrechtsgrund. Der SSC rechnet mit einem vollen Haus, also um die 1500 Zuschauer. Und die Sport- und Kongresshalle dürfte um 20 Uhr das „Ausverkauft“-Schild an die Tore hängen. Dann beginnt dort nämlich die Tanzshow Riverdance. Und wenn sowohl in der Arena als auch in der Kongresshalle Großveranstaltungen laufen, werden die Parkplätze mehr als knapp. Erschwerend kommt diesmal hinzu, dass wegen Bauarbeiten ein Abbiegen vom Obotritenring auf die Wittenburger Straße Richtung Lambrechtsgrund nicht möglich ist. Wer sich die sicher überfüllten Schleichwege durch die Weststadt sparen will, sollte lieber über die Umgehungsstraße und Neumühle anreisen – und vor allem frühzeitig.

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