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SSC-Volleyball : „Wir wollen in zwei Spielen durch sein“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC-Volleyballerinnen: Heute im belgischen Maaseik mit zweitem Sieg gegen Aachen Einzug ins Play-off-Halbfinale perfekt machen

von
erstellt am 22.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Den ersten Schritt ins Play-off-Halbfinale der deutschen Meisterschaften haben die SSC-Volleyballerinnen am Sonnabend mit dem 3:0-Heimerfolg (10, 19, 15) über die Ladies in Black Aachen mit Bravour gemeistert. Heute will die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski im zweiten Viertelfinalduell der beiden – diesmal als Gast – den Einzug in die nächste Runde möglichst schon perfekt machen. „Wir wollen in zwei Spielen gegen Aachen durch sein“, redet der SSC-Trainer nach der phasenweisen Gala seines Teams vom Wochenende denn auch Klartext. Zu deutlich war der Klassenunterschied, als dass die Zielstellung eine andere sein dürfte.

Dennoch warnt Koslowski vor ausufernder Euphorie und verrät, warum er froh ist, dass seine Mädels die „schwarzen Ladies“ nicht in Gänze derart überfahren haben wie beim 25:10 im ersten Satz: „So ist die Anspannung noch da, mehr jedenfalls, als wenn wir alle Sätze so klar gewonnen hätten.“

Auf Anspannung legt der 33-Jährige für die Partie im belgischen Maaseik, wohin Aachen der größeren Halle wegen heute ausweicht, großen Wert. „Sonst kann so ein Spiel ganz schnell mal nach hinten losgehen“, warnt er. Denn zum einen müsste der SSC sich auf eine Halle einstellen, in der man noch nie gespielt habe. Zum anderen sei dieses Spiel sozusagen Aachens letzte „Überlebenschance“, soll die Saison nicht heute vorbei sein. „Also werden sie aggressiv spielen und alles aus sich herausholen“, ist sich der Coach sicher. „Und Aachen ist beileibe keine schlechte Mannschaft. Unser Respekt vor den Ladies wird von Spiel zu Spiel größer, nicht kleiner.“

Um einer negativen Überraschung und damit einem dritten und entscheidenden Spiel am Sonnabend in der heimischen Palmberg-Arena zu entgehen, fordert der Coach deshalb: „Das Selbstvertrauen, das wir uns im Saisonverlauf erarbeitet haben, muss nach Belgien mitfahren.“

Apropos mitfahren: Neben Langzeitausfall Anja Brandt musste auch Elisa Lohmann wegen eines grippalen Infektes zu Hause bleiben. Das heißt ebenso: Koslowski kann auf all jene setzen, die am Sonnabend das erste Duell so sicher nach Hause fuhren. „Und wenn wir wieder gewinnen – sei es auch nur 3:2 – bin ich der glücklichste Mensch auf der Welt“, sagt der Coach.

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