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Interview : „Wir werden guten Volleyball sehen“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Trainer Felix Koslowski über Ziele des SSC und über die starke Konkurrenz in der Bundesliga und seine Geheimfavoriten

svz.de von
erstellt am 22.Okt.2014 | 13:42 Uhr

Felix Koslowski steht vor seiner zweiten Saison als Trainer der SSC-Damen. Über seine Ziele sowie die Erwartungen an seine Mannschaft und an die neue Bundesligaspielzeit sprach der 30-Jährige mit Wolfgang Schmidt.

Der Saisonstart steht bevor. Wie gut ist die Mannschaft eingestellt auf die neue Bundesliga-Saison?

Koslowski: Wir haben in den letzten Wochen intensiv trainiert und in verschiedenen Testspielen unterschiedliche Aufstellungen probiert. Die Mannschaft wird noch eine gewisse Zeit brauchen, um ihr Potenzial ausspielen zu können. Ich bin aber überzeugt, dass wir guten Volleyball sehen werden.

Stichwort Saisonvorbereitung: Sie waren lange weg und mit der Nationalmannschaft unterwegs. Bedauern Sie das?

Ein wenig schon, denn die Zeit mit der Mannschaft ist immer die ertragreichste. Allerdings habe ich mit vielen Spielerinnen, die beim SSC trainieren, schon gearbeitet. Sie kennen meine Philosophie. Alle wissen, woran wir arbeiten. Meine Co-Trainer Davide Carli und Michael Döring leisteten während meiner Abwesenheit hervorragende Arbeit.

Verstärkt hat sich der Verein vor allem auf den Positionen Mittelblock und Außenangriff. Warum?

Auf Mitte hatten wir bisher nur zwei Spielerinnen. Und auf Außen fehlte uns die Variabilität. Wir nutzten die Chance, die Lücken durch vier Neuverpflichtungen zu schließen.

Einen Riesenumbruch wie im Vorjahr hat es diesmal nicht gegeben. Sehen Sie einen Vorteil darin?

Zweifellos ist das ein großer Vorteil. Die Qualität unseres Spiels steigt mit der Kontinuität. Ich sage immer, Erfolg ist planbar, aber das braucht seine Zeit. Schließlich macht die Stammbesetzung am Ende die Stärke einer Mannschaft aus. Ergänzen und neue Talente einbauen kann man immer noch.

Wie schätzen Sie das Feld in der Bundesliga ein?

Es wird sehr ausgeglichen sein, wobei ich Dresden und Vilsbiburg als die stärksten Konkurrenten sehe. Mein Geheimtipp sind Stuttgart und Potsdam. Mit Aachen, Münster und Köpenick erwartet uns ein starkes Mittelfeld.

Was muss im Spiel des SSC besser laufen als in der vergangenen Saison?

Die Stabilität und Kontinuität auf dem Feld müssen entschieden besser werden. Wir hatten zu viele Schwankungen. Wir haben jetzt drei Mittelblockerinnen, die über das schnelle Spiel entscheiden und wir haben unterschiedliche Typen über außen, die die Stabilität garantieren können.

Sind Meisterschaft und Pokal ein realistisches Ziel oder nur ein Traum?

Warten wir es ab. Ich kann vor dem ersten Spiel in der neuen Saison noch nicht sagen, wie es am Ende ausgehen wird. Wenn die Mannschaft über einen längeren Zeitraum gut spielt, kann man darüber reden.
 

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