SSC-Volleyball : „Wir können es schaffen“

Ob Veronika Hroncekova gegen ihren Ex-Club auch so frei zum Angriff kommt?
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Ob Veronika Hroncekova gegen ihren Ex-Club auch so frei zum Angriff kommt?

SSC-Neuling Veronika Hroncekova spielte drei Jahre lang beim heutigen Gegner Prostejov

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04. Dezember 2013, 18:47 Uhr

Heute Abend um 19 Uhr treffen die Volleyballerinen des Schweriner SC in der Champions League beim Heimspiel in der Arena auf den tschechischen Double-Sieger Agel Prostejov. Beim Hinspiel in Tschechien vor gut einer Woche mussten sich die Schwerinerinnen 1:3 geschlagen geben.

SSC-Neuzugang Veronika Hroncekova spielte vor ihrem Wechsel zum deutschen Double-Gewinner drei Jahre lang für die Tschechinnen. Wie auch die Mannschaft des Schweriner SC, wurde das Team in dieser Saison nahezu komplett neu zusammengestellt. Die Mittelblockerin wird allerdings auch einige bekannte Gesichter wiedersehen: „Ich kenne drei der Spielerinnen von Prostejov noch sehr gut“, erzählt Veronika Hroncekova. „Es sind gute Freundinnen von mir, daher freue ich mich sehr darauf, sie morgen wiederzusehen. Beim Spiel letzte Woche in Prostejov hatten wir nur wenig Zeit, um zu reden, da wir gleich die Heimreise angetreten haben. Morgen können wir uns hoffentlich länger unterhalten.“

Doch vor der Plauderei mit ihren ehemaligen Mitspielerinnen steht erst einmal das Champions-League-Spiel im Vordergrund. Die 1,92 Meter große Brünette weiß, wie die Mannschaft ihres ehemaligen Vereins vermutlich agieren wird. „Sie werden noch mit der gleichen Taktik spielen wie letzte Woche“, ist sie sich sicher. „Das Team ist gut vorbereitet. Aber das sind wir auch. Ich denke, wir können gewinnen, wenn wir unser Bestes geben.“

Dass ein Sieg nicht einfach werden wird, ist klar. Doch Veronika Hroncekova ist zuversichtlich in Hinblick auf das, was sie und ihre Schweriner Mannschaft heute Abend erwartet: „Vom Spiel gegen Prostejov weiß ich, dass wir soviel kämpfen werden wie wir können. Jeder aus dem Team wird sein Bestes geben, um zu gewinnen. Wir können es also schaffen. Es hängt aber natürlich auch davon ab, wie der Gegner spielt.“

Das sieht auch Trainer Felix Koslowski so. Am vergangenen Dienstag konnte der SSC stets bis zur Satzmitte mithalten, danach zogen die Tschechinnen ihr Spiel an und entschieden die Durchgänge teilweise sogar deutlich. Ein Hauptgrund war, dass Prostejov die SSC-Angreiferinnen Lousi Souza Ziegler und Jana Poll wirkungsvoll aus dem Spiel nahm. „Wir müssen die Sätze so lange wie möglich offen halten. Dann ist zumindest ein Satzgewinn möglich – vielleicht sogar auch zwei oder drei…“

Und ein deutlicher Sieg ist dringend notwendig, damit die Schweriner Volleyballerinnen als Gruppendritte vielleicht doch noch die Qualifikation für das Achtelfinale im CEV-Cup erreichen können.

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