SSC Volleyball : Weiterkommen Pflicht

Im Hinspiel durften Janine Völker (l.), Denise Hanke und ihr SSC-Sechser jubeln. Heute hoffentlich auch.
Im Hinspiel durften Janine Völker (l.), Denise Hanke und ihr SSC-Sechser jubeln. Heute hoffentlich auch.

Nach Hinspiel-3:0 will SSC heute in Olomouc Einzug ins Achtelfinale des CEV-Cups perfekt machen

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12. November 2015, 12:00 Uhr

Zwei Sätze müssen die Schweriner Volleyballerinnen heute Abend beim VK UP Olomouc noch gewinnen, um sich ins Achtelfinale des europäischen CEV-Pokals zu spielen. Eingedenk des ungefährdeten 3:0 vor zwei Wochen in eigener Halle sollte das eigentlich Formsache sein. Zudem hat der Gegner aus Mähren am Samstag mit einem 0:3 (-12, -22, -10) bei Tschechiens Serienmeister VK Agel Prostejov nichts an Selbstvertrauen nachtanken können.

All das spielt für SSC-Trainer Felix Koslowski jedoch keine Rolle. Er will nicht nur zwei Sätze, er will die Partie gewinnen. „Das ist ein wichtiges Spiel für uns“, sagt der frischgebackene Nationaltrainer und warnt: „Das wird kein Selbstläufer. Olomouc hat trotz des 0:3 im Hinspiel gezeigt, dass die Mannschaft Volleyball spielen kann.“

Bis auf Ersatz-Libero Stefanie Golla (Bänderdehnung im Sprunggelenk) traten gestern früh um fünf alle SSC-Spielerinnen die Busreise nach Tschechien an, einige aber etwas lädiert. So könnte Nationalspielerin Jennifer Geerties (Knieschmerzen) erstmals in dieser Saison pausieren. Der Einsatz von Veronika Hroncekova nach (fast) ausgestandener Erkältung entscheidet sich erst heute. Ebenso, ob Tabitha Love, bislang von Bauchmuskelproblemen immer wieder zurückgeworfen, heute endlich ihr Debüt in der Startformation des SSC feiern kann.

Ziemlich sicher ist hingegen, dass die zuletzt wegen Dauerproblemen in der rechten Schulter geschonte zweite aktuelle deutsche SSC-Nationalspielerin Anja Brandt von Beginn an spielen wird. „Für Anja ist Spielpraxis wichtig, mit der Schulter kommt sie klar“, sagt der Trainer schon mit Blick auf die nächsten Aufgaben.

Da wartet bekanntlich bereits übermorgen das Bundesliga-Spiel bei den Roten Raben in Vilsbiburg, wohin der SSC-Tross gleich von Olomouc aus weiterreist. Weitere vier Tage später folgt die erste richtige Klippe der noch jungen Saison: das Viertelfinale im DVV-Pokal bei Allianz MTV Stuttgart. Vor einem Jahr setzte Stuttgart an gleicher Stelle in der gleichen Runde das Stoppzeichen. Ein Déjà-vu will der SSC mit allen Mitteln verhindern.

Doch das ist Zukunftsmusik. Heute müssen die Schwerinerinnen wie gesagt erst einmal den Achtelfinaleinzug im CEV-Pokal schaffen. In der Runde der letzten 16 würden sie dann auf Maritza Plowdiw treffen. Die Bulgarinnen hatten bereits das Hinspiel bei Dauphines Charleroi 3:0 (23, 16, 22) gewonnen und legten gestern Abend vor heimischer Kulisse ein 3:1 (21, -17, 15, 13) gegen die Belgierinnen nach.

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