Volleyball : Weiterkommen ist Pflicht

Wen kann Felix Koslowski (r.) bringen: Jennifer Geerties (l.) oder Lousi Souza Ziegler (Nr. 1)?
Foto:
Wen kann Felix Koslowski (r.) bringen: Jennifer Geerties (l.) oder Lousi Souza Ziegler (Nr. 1)?

SSC erwartet morgen Oudegem zum EC-Rückspiel

von
25. November 2014, 07:33 Uhr

Das dürfen sich die Volleyballerinnen des Schweriner SC nicht mehr aus der Hand nehmen lassen: Mit 3:1 (14, 20, -25, 19) hatte das Team von Trainer Felix Koslowski vor zwölf Tagen das Hinspiel der 2. Runde in Europas Challenge-Cup beim VC Oudegem gewonnen. Morgen Abend um 19 Uhr stellt sich der belgische Liga-Vierte zum Rückspiel in der Arena am Lambrechtsgrund ein.

„Nach dem 3:1 im Hinspiel ist ein Weiterkommen Pflicht. Dafür brauchen wir nur zwei Satzgewinne“ , lässt sich der SSC-Trainer denn auch gar nicht auf Verbalakrobatik ein. Die würde sicherlich auch niemand ernst nehmen. Zum einen war das Ergebnis noch das Knappste an der Partie in Belgien. „Das haben die Mädchen sicher heruntergespielt. Ich hatte nie das Gefühl, dass hier irgendetwas wirklich schiefgehen könnte“, hatte Trainer Felix Koslowski seinen Damen seinerzeit eine solide Leistung bescheinigt.

Zum anderen bezwang der deutsche Rekordmeister seither mit Allianz MTV Stuttgart (zu Hause) und dem SC Potsdam (auswärts) zwei Mannschaften jeweils mit 3:2, die Koslowski zu den deutschen top vier zählt und damit – bei aller Wertschätzung – qualitativ deutlich höher ansiedelt als den zum Teil aus Amateuren bestehenden VC Oudegem.

Allerdings wäre es für den SSC mal an der Zeit, ein Spiel auch tatsächlich zu beginnen, wenn es der Referee anpfeift und nicht erst – wie zuletzt immer wieder erlebt –, wenn der Gegner bereits sechs Punkte gesammelt hat. „Wir agieren anfangs einfach zu passiv“, gesteht auch der Trainer ein und fordert, „gleich mit der nötigen Aggressivität zu Werke zu gehen“.

Wie ihre Kolleginnen diese Vorgabe umsetzen, wird sich zumindest eine der zuletzt angeschlagenen Lousi Souza Ziegler (Knieprobleme) und Jennifer Geerties (umgeknickt) wohl von außen anschauen. „ Beide – das geht nicht“, sagt Trainer Koslowski. „Wer spielt, entscheiden wir kurzfristig.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen