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Volleyball : Weiße Weste gewahrt

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SSC-Volleyballerinnen gewinnen bei VT Aurubis Hamburg klar mit 3:0 (19, 20, 20)

svz.de von
erstellt am 22.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Der Schweriner SC behält in der Volleyball-Bundesliga der Damen weiterhin eine weiße Weste. Im dritten Spiel der Saison gab es gestern Abend den dritten Sieg. Nachdem das Team von Trainer Felix Koslowski zuvor in eigener Halle Vizemeister Stuttgart (3:1) sowie auswärts den VCO  Berlin (3:0) bezwungen hatte, verwies es gestern  vor 871 Zuschauern in der Hamburger CU-Arena Gastgeber VT Aurubis Hamburg in die Schranken. Nach insgesamt 75 Minuten stand der klare Schweriner 3:0-Erfolg (19, 20, 20) fest.

Aurubis sei ein anderes Kaliber als der noch unerfahrene DVV-Talenteborn, aus dem sich der VCO Berlin rekrutiert, hatte Trainer Koslowski im Vorfeld gewarnt. Und der 31-Jährige hatte Recht, auch wenn die nackten Zahlen von zwei nahezu gleichen Spielen zu erzählen scheinen: 56 gegnerische Punkte notierte der SSC am Sonntag in Berlin in 79 Spielminuten. Gestern waren es 59 in besagten 75 Minuten. Doch anders als in Berlin, wo letztlich der gesamte SSC-Kader mitwirken durfte, kamen in Hamburg wie schon gegen Stuttgart nur der erste Sechser und in zwei kürzeren Phasen Stefanie Golla zum Einsatz.

Es bot sich dem SSC-Trainer einfach nicht die Gelegenheit für gefahrlose Wechsel. Der VT Aurubis, bei dem die Ex-Schwerinerinnen Denise Imoudu (als beste Hamburgerin geehrt) und Jana-Franziska Poll (mit 9 Punkten nach Saskia Radzuweit/10 Aurubis’ Punktbeste) ließen dem SSC einfach nicht genügend Luft. „Über den Kampf und über eine gute Abwehr fanden wir immer wieder zurück ins Spiel und haben Schwerin nicht wegkommen lassen“, freute sich Hamburgs Trainer Dirk Sauermann über eine trotz des 0:3 gute Leistung seines Sechsers. Und tatsächlich konnte der Rekordmeister nie auf mehr als sechs Zähler enteilen, im dritten Satz gar nur auf fünf.

„In der Abwehr stand Hamburg wirklich gut, hat immer wieder viele Bälle herausgeholt“, musste auch Felix Koslowski anerkennen – um gleich ein Kompliment an seine Mädels nachzuschieben: „Sie haben dann sehr gut abgewartet und die eigenen Chancen genutzt. Respekt!“

Besonders Ariel Turner – vom VT-Coach zur besten Schwerinerin erkoren – und Lousi Souza Ziegler  sorgten mit 17 bzw. 14 Punkten dafür, dass der SSC-Sieg nie in Gefahr geriet.

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