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SSC Volleyball Schwerin : Wahnsinnsspiel ohne Happyend

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SSC-Volleyballerinnen unterliegen im ersten Halbfinalspiel des CEV Challenge Cups in eigener Halle Bursa BBSK mit 1:3 (-22, -28, 21, -20)

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erstellt am 29.Mär.2017 | 21:36 Uhr

Die SSC-Volleyballerinnen wollten vorlegen im Halbfinalhinspiel des europäischen Challenge Cups. Das hat leider nicht geklappt. Statt dessen mussten sie sich heute Abend in der heimischen Palmberg-Arena dem türkischen Vertreter Bursa BSKK mit 1:3 (-22, -28, 21, -20) beugen und gehen nun  am Sonntag mit einer schweren Hypothek ins Rückspiel.

Dass die 1776 Fans ihren SSC gestern dennoch mit  Applaus verabschiedeten, hat einerseits mit der  engen Verbundenheit zur Mannschaft zu tun. Zum anderen aber auch damit, dass der SSC großen Anteil an einem begeisternden Spiel hatte, insbesondere dank Jennifer Geerties mit klasse Abwehr- und  abgezockter Angriffsleistung (18 Punkte) sowie dank der 20 Zähler von Louisa Lippmann.

Am Ende entschieden Kleinigkeiten – die aber leider zu oft gegen die Gastgeberinnen – und vor allem Bursas Nr. 11. Die brasilianische Diagonalspielerin Joyce „Joycinha“ Da Silva Gomes, Topscorerin der türkischen Liga, sammelte 28 (!) Punkte und war quasi nicht zu stellen. Selbst als sich Fatma Yildirim auf Bursas anderer Angriffsseite beim Stand von 24:24 im zweiten Satz am Knie verletzte, fortan ausfiel und die Gäste noch mehr über ihre Südamerikanerin angriffen, steckte  die 33-Jährige das locker weg.

Sicherlich wäre für den SSC mehr drin gewesen, hätten sie den besagten zweiten Satz für sich entschieden. Drei Satzbälle hatten sie bereits abgewehrt, hatten beim 27:26 sogar selbst einen, um mit Bursas fünftem Satzball  dann doch 28:30 zu verlieren. Durch zwei eigene Fehler am Ende übrigens.

Mit diesem 2:0 im Rücken ließ sich Bursa auch nicht davon beirren, dass der deutsche Rekordmeister im dritten Satz seine Fehlerquote noch einmal minimieren konnte und diesen Satz mit 25:21 für sich entschied.   Den vierten holten sich die Gäste entspannt lächelnd –  beim 25:20 am Ende gleich von drei SSC-Fehlern und einem eigenen Block profitierend.

„Auch wenn wir verloren haben, bin ich stolz auf meine Mannschaft“, sagte SSC-Trainer Felix Koslowski. „Wir haben in der Abwehr und auch im Angriff gut gespielt und dem Druck standgehalten. Wir haben nur immer mal wieder ein, zwei kleine Fehler zuviel gemacht.“

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