SSC Volleyball : Vorzeitiges Saisonende kein Thema

Geburtstagskind im Angriff: Laura Weihenmaier – hier flankiert von Janine Völker, Anja Brandt und Diana Nenova (v.r.) – kann am SSC-Geschenk zu ihrem 24. nach Herzenslust „mitbasteln“.
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Geburtstagskind im Angriff: Laura Weihenmaier – hier flankiert von Janine Völker, Anja Brandt und Diana Nenova (v.r.) – kann am SSC-Geschenk zu ihrem 24. nach Herzenslust „mitbasteln“.

Volleyball: SSC will heute gegen Stuttgart zum 1:1 ausgleichen und Entscheidung im Playoff-Halbfinale vertagen / Restkarten an der Abendkasse

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04. April 2015, 09:00 Uhr

Wenn die Volleyballerinnen des Schweriner SC nicht höllisch aufpassen, dann haben sie zu Ostern die Bescherung. Nach dem 2:3 (13, -20, 25, -14, -13) im Fünfsatzkrimi zum Auftakt des Playoff-Halbfinales am Mittwoch bei Allianz MTV Stuttgart müssen sie heute Abend (19 Uhr) in der heimischen Arena den gleichen Gegner unbedingt bezwingen. Denn nur in dem Fall rettet sich der SSC in der „Best of 3“-Serie ins dritte Spiel. Erst in dieser wegen des Schweriner EC-Ausscheidens vom 15. auf den 11. April vorverlegten Partie – wiederum in Stuttgart – würde sich dann der Einzug ins Meisterschaftsfinale entscheiden. Eine heutige Heimniederlage – die Saison wäre für die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski beendet und der Traum vom elften gesamtdeutschen Meistertitel vorzeitig ausgeträumt.

Von einem solchen Szenario geht man bei den Mecklenburgern aber nicht aus. „Wir hatten in den vergangenen Tagen mit den beiden Spielen im Europapokal gegen Bursa und dem in Stuttgart eine enorm hohe Belastung. Wir hatten kaum Zeit zum Durchatmen und waren ganz schön müde. Doch vor heimischem Publikum muss auch Stuttgart erst einmal gegen uns gewinnen“, sagte Trainer Koslowski.

Dabei baut der SSC-Coach darauf, vor hoffentlich erneut ausverkauften Rängen – Restkarten sind an der Abendkasse noch zu haben – an die positiven Dinge aus dem ersten Spiel in Stuttgart anzuknüpfen. Da war vornehmlich im ersten Satz zu erleben, wie sich der Schwaben-Sechser mit präzisen Aufschlägen sowie mutigen, variablen und druckvollen Angriffen unter Druck setzen lässt. MTV-Trainer Guillermo Hernández: „Im ersten Satz hat uns Schwerin auseinandergenommen, ja, sie haben uns zerstört. Aber dann kamen wir zurück.“

Eine Wiederholung des Letzteren gilt es heute zu unterbinden. Dafür ist einerseits eine bessere Annahme vonnöten, vor allem aber muss der SSC Außenangreiferin Renata Sandor und Diagonalspielerin Katherine Harms besser in den Griff bekommen. Am Mittwoch hatte die ungarische Nationalspielerin Sandor dem SSC 19 Punkte eingeschenkt, US-Auswahlakteurin Harms (17) stand ihr nur wenig nach.

Andererseits hatten auch Lousi Souza Ziegler (19) und Lonneke Sloetjes (18) auf Seiten des SSC eine Punkte-Quote, auf die sich bauen lässt. Und sollte es noch einer weiteren kleinen Motivationshilfe bedürfen: Ein schöneres Geschenk zu deren heutigem 24. Geburtstag als einen Sieg können die SSC-Mädels Mitspielerin Laura Weihenmaier gar nicht machen. Noch dazu ein so modernes, weil interaktives, an dem die Außenangreiferin nach Herzenslust mittun kann.

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