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SSC-Volleyball : Von Satz zu Satz sicherer

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Volleyballerinnen des Schweriner SC schlagen im letzten Heimspiel der Bundesliga-Punkterunde Aachen mit 3:0

von
erstellt am 15.Feb.2015 | 20:00 Uhr

Über den ersten Satz wollte Felix Koslowski eigentlich nur noch den Mantel des Schweigens breiten. „Das war ein Arbeitssieg“, kommentierte der Trainer der SSC-Volleyballerinnen am Samstagabend kurz und bündig das knappe 26:24 im Auftaktdurchgang des ansonsten souveränen 3:0 (24, 16, 14)-Heimerfolges seiner Mädels gegen die Ladies in Black Aachen. „Da war uns die Müdigkeit der vergangenen Wochen anzumerken“, bequemte sich der 30-Jährige dann doch noch hinzuzufügen.

Und mit Sicherheit war er auch froh darüber, dass die „schwarzen Ladies“ bei ihrem Versuch scheiterten, genau dort anzuknüpfen, wo der MTK Stuttgart am Dienstag bei seinem 3:1 über den SSC aufgehört hatte. Gleich sechs der enorm aggressiven Aachener Aufschläge in Satz eins landeten im Netz oder im Aus.

Der SSC nahm diese Art Schützenhilfe, sich den Kater des Stuttgart-Spiels aus den Muskeln und nicht minder auch aus den Köpfen zu schütteln, dankbar an. Mit dem halbwegs geschenkten Satz eins in der Hinterhand besann sich der SSC fortan mehr und mehr auf seine ureigenen Stärken. Schnell zog man im zweiten Satz auf und davon und zwang Aachens Trainer Marek Rojko bereits nach nicht einmal zwei Minuten Spielzeit zur ersten Auszeit – da stand es schon 4:0. Und so ging es munter weiter. Abgesehen von Janine Völker, die als Libero gar nicht darf, sowie den Zuspielerinnen Diana Nenova und Denise Imoudu, waren alle SSC-Spielerinnen mit Angriffsschlägen erfolgreich. „Der zweite und der dritte Satz waren okay“, befand Trainer Koslowski: „Wichtig war vor allem, dass auch die Leute, die von der Bank kamen, ihre Sache gut gemacht haben.“ Das ist ein Pfund, mit dem der SSC in den anstehenden Playoffs ordentlich zu wuchern gedenkt.

Ursprünglich hatte der Trainer von vornherein mit einer anderen Formation beginnen wollen als jener, die sich in den vergangenen fünf, sechs Partien als Stamm-Sechser herausgeschält hat. Koslowski: „Doch dann wollten wir doch zuerst einmal auf Nummer sicher gehen, das Spiel auf die richtige Schiene schieben und erst danach allen eine Einsatzchance geben. Denn wir wussten: Aachen hat gute Angreiferinnen, die aber nicht konstant spielen“, sagte der Coach.

Nachdem diese Taktik aufging, schickte er seine Damen in einen zweitägigen Kurzurlaub. Koslowski: „Wir brauchen alle auch mal ein Privatleben, das kam in den letzten Wochen definitiv zu kurz.“

Ab morgen geht es dann im Training wieder voll zur Sache, um auch das letzte Spiel der Punkterunde am Sonnabend zu meistern. Dann sind die SSC-Damen beim deutschen Meister und aktuellen Tabellenführer Dresdner SC gefordert.

 

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