Neuer Vermarkter : Volleyball-Fans können alle Ligaspiele live sehen

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Am 15. Oktober starten die Frauen, eine Woche später die Männer in die neue Spielzeit der Volleyball-Bundesliga. Aus allen Hallen wird es Live-Übertragungen geben, das ist neu. Die Sportart will weiter in die Öffentlichkeit. Ein neuer Vermarkter soll helfen.

svz.de von
23. September 2015, 13:04 Uhr

Gute Nachrichten für alle Volleyball-Fans: Alle Bundesliga-Spiele werden ab dieser Saison live im Internet zu sehen sein. Die Partien der Frauen und Männer werden künftig in HD-Qualität von Sportdeutschland.

TV übertragen. Das verkündete die Volleyball-Bundesliga (VBL) am Mittwoch in Berlin. Möglich wird dies durch einen Vertrag, den die VBL mit dem Medienunternehmen ProSiebenSat.1 als Vermarkter geschlossen hat.

Angesichts ohnehin gewachsener TV-Präsenz der Sportart sowie steigender Zuschauerzahlen in der nahen Vergangenheit erklärte Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der VBL: „Unser neuer Partner wird uns den nächsten Schub verleihen.“ Die Verträge laufen zunächst über zwei Jahre plus einer Option auf die Verlängerung um eine weiteres Jahr. „Wir sind so gut aufgestellt wie noch nie“, meinte Jung.

Bei Sportdeutschland.TV waren schon in der Vorsaison mehrfach Spiele der Volleyball-Bundesliga live zu sehen, allerdings weder in dem jetzt geplanten Umfang noch in der nunmehr vorgesehenen Qualität. „Wir werden die Produktion deutlich ausbauen“, sagte Oliver Beyer, Geschäftsführer der DOSB New Media Group, bei der ProSiebenSat.1 den Mehrheitsanteil hält.

Teilweise sollen bis zu fünf Kameras bewegte Bilder aus den Hallen der Volleyball-Bundesliga liefern. Die Zahl der Zuschauer an Computern, Tablets und TV-Geräte, bisher „zwischen 1500 und dem fünfstelligen Bereich“ (Beyer), soll damit weiter steigen. Bei der jüngsten Weltmeisterschaft der Männer hatten allerdings bereits rund 150 000 Nutzer das Halbfinale Polen gegen Deutschland verfolgt.

Nach der abgeschlossenen Suche nach einem Vermarkter setzt sich die VBL bereits ein neues Ziel: Die Liga soll einen Hauptsponsor und Namensgeber bekommen. „Wir befinden uns da auf einem guten Weg“, sagte Jung. Zudem kämpft die Volleyball Bundesliga GmbH weiter um mehr Präsenz auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

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