zur Navigation springen

SSC Volleyball : Voller Einsatz trotz halber Truppe

vom
Aus der Onlineredaktion

SSC-Rumpfteam startete gestern in Schwerin in die Saisonvorbereitung. Nationalmannschaft mit SSC-Quartett trainiert gleich nebenan

von
erstellt am 16.Aug.2017 | 07:45 Uhr

Ganze vier Spielerinnen verloren sich gestern in der großen Palmberg-Arena beim offiziellen Trainingsauftakt des deutschen Damen-Volleyballmeisters Schweriner SC: Die US-Amerikanerinnen Lauren Barfield und Neuzugang Martenne Bettendorf, die für zunächst ein Jahr die abgewanderte Angriffs-Allrounderin Ariel Gebhardt ersetzen soll, sowie die Junioren-Nationalspielerinnen Elisa Lohmann und Sabrina Krause. Heute stoßen noch die neue italienische Libera Luna Carocci und eine serbische Probetrainiererin für den Außenangriff hinzu. Sollte die sich dabei anbieten, könnte sie eventuell gleich gänzlich dabeibleiben. Dann wäre in der Kaderplanung des SSC nur noch eine Position im Mittelblock offen.

Auch der Rest des Meisterkaders trainiert aktuell in Schwerin, lässt sich hier seit Montag von SSC- und Bundestrainer Felix Koslowski und dessen Stab den Feinschliff in der Vorbereitung auf die EM Ende September in Georgien und Aserbaidshan verpassen.

Für seinen natürlich immer wieder einmal vorbeischauenden „Chef“ zeitweilig beim Club das Zepter zu übernehmen, ist für Manuel Hartmann, den Co-Trainer des SSC, ebensowenig ein Problem wie die überschaubare Personaldecke. „Das Training wird sich natürlich anders gestalten als im Vorjahr, als wir seit August das gesamte Team beisammen hatten. Aber wir werden wieder eine starke, fitte Mannschaft haben. Und für unsere Auswahlspielerinnen könnte es sowieso kein besseres Training geben als die EM.“

Wegen des späten Hinzustoßens der deutschen, aber auch ausländischen Nationalspielerinnen werde sich zwar zu Saisonbeginn noch das eine oder andere Abstimmungsproblem ergeben, „aber im Supercup am 8. Oktober hat unser Gegner Stuttgart ein ähnliches Problem und die Meisterschaft wird eh erst im Frühjahr entschieden“, sagt Hartmann.

Auch für sein Rumpfteam, das er gemeinsam mit dem zweiten Co-Trainer Paul Sens und Athletik-Trainer Michael Döring „bespaßt“, läuft alles nach Plan. Neben der allmorgendlichen Athletikeinheit, die heute zur Abwechslung in Kanus absolviert wird, stehen nachmittags vor allem Übungen in Richtung Ballgewöhnung, Ballkontrolle und Ballfluss im Mittelpunkt. Erst nach den zwei Wochen gehen die Einheiten in komplexere Spielformen und spielnahes Training über. Und da braucht es dann schon Trainings- und auch Spielpartner, die sich aber mit dem heimischen VCO Schwerin sowie mit Gäste- und Männerteams finden lassen werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen