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Schweriner SC : „Unser bislang bestes Spiel“

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SSC setzt sich gegen erstarkte Hamburger Aurubis-Mannschaft 3:1 durch / Rätselhafte Niederlage in Satz zwei

svz.de von
erstellt am 11.Jan.2015 | 21:00 Uhr

Zum Schluss hatte Felix Koslowski noch beste Wünsche für die Bundesliga-Konkurrenz parat: „Wer da noch hin muss – viel Spaß mit Aurubis Hamburg!“

Aus den Worten des  Trainers der SSC-Volleyballerinnen sprach zugleich die Erleichterung, diese schwere Hürde selbst bereits zweimal gemeistert zu haben – nach dem  3:1 vom November in der Hansestadt jetzt mit dem gleichen Resultat (23, -23, 15, 12) auch zu Hause. „Das war der mit Abstand stärkste unserer drei Gegner dieses Jahres. Aurubis hat eine ganz andere Qualität als  Köpenick und Suhl“, sagte der SSC-Coach.

Dass es allerdings niemals so „eng“ hätte werden müssen, war in den beiden letzten Sätzen zu sehen. Mit sicherer Abwehr, variablem Zuspiel und vielen guten, schnellen Angriffen  setzten sich die Gastgeberinnen da nach Punkten kontinuierlich ab. In den obligatorischen technischen Auszeiten mit 8:4 und 16:10 bzw. 8:4 und 16:7 vorn liegend, hatten sie  die Weichen jeweils frühzeitig auf Sieg gestellt. Den zweiten Satz machte Zuspielerin  Diana Nenova mit einem abgezockten schnellen Ball  ins Hamburger Feld  sowie einem druckvollen Aufschlag  zu den Punkten 24 und 25  „zu“.  Den Matchball per Angriffshammer zu verwandeln, blieb Mittelblockerin Yvon Beliën vorbehalten, die  – wie schon zuvor in Suhl – vom gegnerischen Trainer zur besten  SSC-Akteurin gewählt wurde.

„Das war heute unser mit Abstand bestes Spiel, besonders in den Sätzen drei und vier“, jubelte Koslowski. „Man erkennt  mehr und mehr die Lust am Gewinnen statt  Angst zu verlieren.“

Ein absolutes Rätsel blieb es angesichts dieser Aussage, warum das Spiel nicht kurz und bündig mit einem   3:0 abgehakt  worden war.  Eingangs der Partie jedenfalls  wusste der SSC mit seinen Trümpfen zunächst wenig und dann rein gar nichts anzufangen.

Nach furiosem Beginn mit einer 3:0-Führung bekam der SSC den ersten Satz lange nicht wirklich in den Griff. Zwischenzeitlich lag er sogar mit 14:17 hinten, um  dann doch noch  – diesmal mit einem lupenreinen  Angriffsschlag  von Nenova – den Satzball zum 25:23 zu verwerten.

Der zweite Satz schien dann ganz  früh abgehakt zu sein – zu früh. Niemand, zuallerletzt die SSC-Spielerinnen, fand hinterher eine Erklärung, wie aus einer eigenen 8:1-Führung eine 23:25-Satz-Niederlage werden konnte. „Das war blöd“, befand Yvon Beliën. Ihre holländische Landsfrau Lonneke Sloetjes sagte: „Das darf uns einfach nicht passieren.“ Und Janine Völker, die in der Annahme viele Bälle rettete, die quasi schon unten lagen, versprach: „Das werden wir noch analysieren.“

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