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SSC Volleyball : Umschalten auf Punktspielalltag

vom
Aus der Onlineredaktion

SSC-Volleyballerinnen streben nach dem Supercup-Gewinn morgen gegen VCO Berlin erfolgreichen Bundesliga-Auftakt an

von
erstellt am 13.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Die Ouvertüre zur neuen Volleyballsaison ist am Sonntag vor 6000 Zuschauern in Hannover bereits über die Bühne gegangen und war für den SSC Palmberg und dessen zahlreiche Fans mit dem Gewinn des Supercups schon ein Hit. Morgen beginnt das eigentliche Konzert oder – um in den sportlichen Sprachgebrauch zu wechseln – die Bundesliga.

„Ich war am Sonntag erstaunt, wie stabil die Mannschaft schon spielte und erfreut über die Qualität nach nur drei gemeinsamen Trainingstagen“, sagte Trainer Felix Koslowski bei der gestrigen SSC-Pressekonferenz und bekannte: „Zugleich hatte ich ein bisschen Angst, dass die Motivation nach dem klaren 3:0 über Stuttgart etwas in den Keller rutschen könnte.“

Doch da konnte der Trainer umgehend Entwarnung geben. „Wir haben in dieser durchaus schon was geschafft, sind jetzt spielerisch schon wieder ein bisschen besser als am Wochenende.“

Den gleichen Spaß, den ihr Coach bei der Arbeit mit seiner neuen Mannschaft empfindet, hat auch Nationalspielerin Louisa Lippmann an und mit ihren Kolleginnen. „Klar ist man nach den Monaten in der Auswahl und zuletzt der EM ganz schön müde, vor allem im Kopf“, gestand die Diagonalangreiferin. „Aber als ich herkam, war ich echt erfreut über unsere Mannschaft. Da hat der SSC wieder eine sehr gute Mannschaft zusammengesetzt. Die Truppe hat eine gute Mentalität und auch das erste Spiel war ja schon gut.“

Das bringe Zuversicht, schließlich würden die SSC-Mädels ab morgen die Gejagten sein, die alle vom Meistertreppchen stoßen wollten. „Darauf freuen wir uns – und wir werden es natürlich nicht zulassen“, sagt die MVP („Most Valuable Player“ – wichtigste oder auch beste Spielerin) der vorigen Saison.

Mit dem VCO Berlin gastiert morgen ab 19 Uhr in der Palmberg-Arena als Auftaktgegner zwar eine Mannschaft, „die von der Papierform her zwar nicht der Überflieger ist, aber – gerade auch für mich als Bundestrainer – sehr interessant, weil beim VCO die Top-Talente des Verbandes versammelt sind“, befand Felix Koslowski. „Wir nehmen das Spiel ernst, es ist für uns ein wichtiger Schritt, auf den Bundesligaalltag umzuschalten.“

Dabei hofft der SSC, dessen Spielkleidung erstmals vor heimischer Kulisse das Logo seines neugewonnenen Sponsors „kurzurlaub.de“ zieren wird, wieder auf stimmungsvolle Unterstützung durch sein Publikum. Immerhin 104 Sitzplatzkarten und noch deutlich mehr Stehplatzkarten waren gestern noch verfügbar.

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