SSC Volleyball : Turnierspiele mit Testcharakter

Anweisungen von Felix Koslowski (M.) wird es in Basel noch häufiger geben als sonst.
Anweisungen von Felix Koslowski (M.) wird es in Basel noch häufiger geben als sonst.

Schweriner Volleyballerinnen sollen beim „Top Volley International“ Spielzüge einstudieren und vor allem Erfahrungen sammeln

svz.de von
27. Dezember 2013, 08:57 Uhr

Während die Profi-Fußballer „zwischen den Jahren“ zumeist eineinhalb Wochen Pause bekommen und sogar Zeit für einen Kurzurlaub im Schnee oder im Süden haben, ist für die Volleyballerinnen des Schweriner SC die Weihnachtspause schon wieder vorbei. „Nach den hohen Belastungen der letzten Wochen mit 18 Spielen in zwei Monaten brauchen die Spielerinnen eine Pause“, erklärt SSC-Trainer Felix Koslowski. „Aber mehr als vier Tage sollten es in dieser Phase der Saison nicht sein, sonst kommen sie aus dem Rhythmus und brauchen zu lange, um wieder hineinzukommen.“

Deswegen machte sich die Mannschaft gestern auf den Weg nach Basel, wo von heute bis Sonnabend das „Top Volley International“ auf dem Programm steht. Heute geht es gegen den russischen Vertreter Dinamo Krasnodar, morgen wartet Volero Zürich auf die Mecklenburgerinnen. Je nach Verlauf stehen morgen Abend noch die Überkreuzvergleiche der jeweils zwei Ersten – in der Parallelgruppe spielen der RC Cannes, eine schweizerische Auswahl und Banana Boat Praia Clube aus Brasilien – auf dem Programm und am Sonntag die Spiele um Platz 1 und 3 oder eben nur am Sonntag das Platzierungsspiel der Gruppendritten um Rang 5.

Mit großen Ambitionen reist die Gruppe nicht in die Schweiz. „Durch die vielen Spiele hatten wir nur wenig Zeit zum Training“, begründet Koslowski seine Aufgabenstellung. „Aber nur über Training kann man seine Leistung stabilisieren. Wir betrachten das Turnier als Training auf hohem Niveau, wo wir ohne den Druck aus den Pflichtspielen viel probieren und Abläufe automatisieren können.“

Dass die Mannschaft eventuell ein wenig verschnupft ist ob der kurzen Pause oder der hohen Trainings-Intensität – sogar nach der Rückkehr vom 1:3 in Münster gab es spät abends noch ein Straftraining – glaubt der 29-Jährige nicht. „Die Mädels verstehen, warum wir das machen. Es gilt, aus jeder Einzelnen die Leistung herauszukitzeln. Die Mannschaft ist motiviert und will den Schmerzpunkt überwinden. Was wir im Training leiden, müssen wir nicht im Spiel leiden.“ Und als Belohnung gibt es ja nach dem Turnier noch einmal vier Tage frei, bis am 3. Januar die Vorbereitung auf die nächsten Punktspiele beginnt.

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