SSC-Volleyball : Trotz Niederlage in der nächsten Runde

Der SSC – hier bei einer Auszeit im Hinspiel  – war in Olomouc mehr gefordert, als ihm lieb sein konnte.
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Der SSC – hier bei einer Auszeit im Hinspiel  – war in Olomouc mehr gefordert, als ihm lieb sein konnte.

CEV-Cup: SSC verliert Erstrunden-Rückspiel beim VK UP Olomouc mit 2:3

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12. November 2015, 20:31 Uhr

Dass das Rückspiel der ersten Runde im CEV-Cup beim tschechischen Vertreter VK UP Olomouc für die Volleyballerinnen des SSC ein hartes Stück Arbeit werden würde, war klar. Dass es so hart werden würde, eher nicht. Am Ende der 116 Spielminuten stand vor 500 Fans mit 2:3 (-20, 17, 18, -20, -9) sogar die zweite Saisonniederlage  zu Buche.

Die sollte man aber keinesfalls überbewerten. Zum einen hatte der SSC nach dem 3:0 aus dem Hinspiel in eigener Halle bereits im dritten Satz mit seinem zweiten Satzgewinn den Einzug ins Achtelfinale des europäischen  CEV-Cups perfekt gemacht. Und daran bestand nach Startschwierigkeiten im ersten Satz, als der SSC zwischenzeitlich sogar 12:19 und kurz vor Ende 17:24 zurückgelegen hatte, mit  den souverän  gestalteten folgenden zwei Durchgängen nie wirklich ein Zweifel.

Zum anderen  hatte das SSC-Team personell  über weite Strecken ein anderes Gesicht. Aus dem Stammsechser fehlte Mittelblockerin Veronika Hroncekova (Erkältung) völlig und Außenangreiferin Jennifer Geerties  (Knieprobleme) ließ sich bei ihren Kurzeinwechslungen lieber nicht zum Angreifen verleiten.

Zudem verordnete Trainer Felix Koslowski Hauptangreiferin Ariel Turner nach vollzogenem Achtelfinal-Einzug umgehend Feierabend.  Im Tiebreak blieben dann zwecks Schonung für das morgige Bundesliga-Spiel in Vilsbiburg auch Außenangreiferin Lousi Souza Ziegler, Mittelblockerin Anja Brandt und Zuspielerin Denise Hanke  draußen.

Dass mit der Aktion „Jugend forscht“ mit gleich fünf Teenagern auf dem Feld der Tiebreak verloren ging, ist am Ende des Tages allenfalls eine Randnotiz. Aber neben dem Weiterkommen bekam diese Partie im Notizbuch des Trainers einen zweiten dicken Pluspunkt: Tabitha Love hat ihre Bauchmuskelprobleme überwunden und spielte durch – das erste Mal, seit die Kanadierin Anfang Oktober zum SSC kam.

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