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SSC Volleyball : Tabellenführung verloren

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SSC-Volleyballerinnen starten mit 1:3 (20, -25, -22, -29) in Vilsbiburg in die Rückrunde der Bundesliga

Erfolgreich ins neue Jahr starten – mit diesem Vorsatz waren die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin zum gestrigen Bundesligaspiel ins verschneite Niederbayern gereist, wo das Team gestern Abend bei den Roten Raben Vilsbiburg zu Gast war.

Auch wenn der SSC im letzten Spiel des Jahres 2016 seine bis dahin weiße Weste durch das 2:3 gegen Wiesbaden eingebüßt hatte, trat das Team von Trainer Felix Koslowski als Favorit an. Vilsbiburg, das zuletzt mit einem 3:1-Sieg in Aachen neues Selbstvertrauen getankt hatte, wollte dem Rekordmeister natürlich Paroli bieten.

Beide Teams begannen also hochmotiviert, so dass der erste Satz lange Zeit ausgeglichen war. Durch druckvolle Aufschläge von Denise Hanke wurde dann jedoch der Schweriner Satzgewinn eingeleitet.

Doch Vilsbiburg zeigte sich nach der Satzpause wenig beeindruckt, agierte fortan aus einer starken Abwehr heraus und erzielte dank der krachenden Angriffe der Kubanerin Mesa Luaces eine 18:12-Führung. Schwerin machte immer wieder Eigenfehler, zeigte jedoch Moral, kämpfte sich noch auf 24:24 (!) heran, um den Satz dann schließlich doch mit 25:27 herzugeben.

Es zeigte sich, dass der SSC „nach der Weihnachtspause noch nicht wieder richtig konstant spielte und wir unser Niveau nicht abrufen konnten“, wie Libero Lenka Dürr analysierte. Auf diese Weise verlor Schwerin auch den dritten Satz.

Nachdem Trainer Koslowski mit Zuspielerin Denise Hanke in der Pause vor dem vierten Durchgang die Taktik neu besprochen hatte, führte der SSC schnell und zog auf 16:11 weg. „Da haben wir Schwerin ins Spiel kommen lassen und dann wird’s schwer“ erkannte Raben-Trainer Jonas Kronseder.

Doch dann schien Vilsbiburg sich wieder auf seine Stärken der vorherigen Sätze zu besinnen und was folgte, war ein Krimi zum Satzende. Vilsbiburg glich aus, Schwerin wehrte fünf Matchbälle ab, verpasste es aber, selbst zwei Satzbälle zu verwandeln. So kam es, dass die tobende Halle den Sieg ihrer Raben bejubeln konnte und der SSC sein zweites Spiel der Saison verlor.

Schwerin war zwar niedergeschlagen, doch Trainer Koslowski sagte: „Die Niederlage werden wir nicht überbewerten, die Moral in der Mannschaft stimmt. Wir arbeiten jetzt weiter an Kleinigkeiten und dann kriegen wir das wieder hin.“

Wie diese Arbeit fruchtet, wird sich bereits am Samstag im Heimspiel gegen Potsdam erweisen.

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