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Volleyball: Challenge Cup : SSC: „Wir sind klarer Favorit“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nach 3:0 im Hinspiel in Finnland will SSC gegen Orivesi zu Hause sicher weiterkommen.

von
erstellt am 11.Jan.2017 | 12:00 Uhr

Es müsste schon jede Menge schiefgehen bei den SSC-Volleyballerinnen – eigentlich sogar alles –, damit die Fans heute Abend in der Schweriner Palmberg-Arena (Beginn 19 Uhr) im Rückspiel der Hauptrunde des CEV Challenge-Cups gegen OrPo Orivesi einen sogenannten Golden Set zu sehen bekämen. Ein solcher Entscheidungssatz stünde nur an, sollte die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski mit 0:3 oder 1:3 verlieren. Das ist nach dem Schweriner 3:0-Hinspielerfolg vor vier Wochen beim siebenfachen finnischen Meister eher unwahrscheinlich. Zu überlegen agierte der SSC im Hinspiel in allen Belangen – und die Satzergebnisse 25:13, 25:20, 25:15 sprechen Bände.

„Wir sind der klare Favorit, da brauchen wir gar nicht um den heißen Brei herumzureden, zumal wir ja mit zwei gewonnenen Sätzen schon weiter sind“, sagt denn auch der SSC-Trainer. Diese zwei Sätze hofft der 32-Jährige problemlos unter Dach und Fach zu kriegen, um allen seinen Spielerinnen Einsatzzeiten gewähren zu können.

„Allen“ – das Wort hat ab heute beim SSC übrigens wieder einen volleren Klang. Zwar fehlt Anja Brandt weiterhin und auch Lousi Souza Ziegler, die zumindest für Kurzeinsätze wieder bereitstand, kränkelt erneut. Trotzdem zeichnet sich Entspannung ab im SSC-Kader, der sich zuletzt wochenlang zu neunt durch die Spiele lavieren musste. Denn nach der erfolgreichen ersten Qualifikation zur U20-WM stoßen nun die Junioren-Nationalspielerinnen Elisa Lohmann und Sabrina Krause wieder hinzu. Mit ihnen hat Felix Koslowski bessere personelle Voraussetzungen als zuletzt in der Bundesliga gegen stärkere Gegner als Orivesi.

Dennoch warnt der Trainer: „Auch solche Spiele musst du erst einmal gewinnen. Orivesi kann Volleyball spielen, ist Dritter in der finnischen Liga und hat mit Johnson und Terrell zwei US-Spielerinnen im Team, die aus Köpenick und Straubing Bundesliga-Erfahrung mitbrachten.“

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