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Volleyball Schwerin : SSC wie aus einem Guss

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Schwerins Volleyballerinnen bescheren Ladies in Black Aachen beim 3:0 einen rabenschwarzen Abend

svz.de von
erstellt am 17.Feb.2016 | 22:01 Uhr

Morgen Abend sind die Volleyballerinnen des Schweriner SC Gast bei unserer Ehrung der SVZ-Sportler des Jahres – und erfahren erst dort, ob sie Dritter, Zweiter oder Erster geworden sind. Heute Abend hingegen waren schnell jegliche Zweifel ausgeräumt: Im Heimspiel gegen die Ladies in Black aus Aachen waren die  SSC-Mädels allererste Sahne. Mit 3:0 (14, 12, 16) verpassten  sie in nur 65 Spielminuten den Gästen aus der Kaiserstadt quasi die Höchststrafe. So wurde  in dieser Saison hier noch kein Gegner gerupft.

„Das hat heute richtig Spaß gemacht“, bekannte Lousi Souza freudestrahlend. Zehn  Punkte hatte der SSC-Kapitän  zum Kantersieg beigesteuert, die meisten  nach Tabitha Love  (15),  die nun schon zum siebten Mal die Ehrung als beste SSC-Spielerin entgegennehmen konnte, sowie Ariel Turner  (14), die die Position der diesmal geschonten Nationalspielerin Jennifer Geerties  mit Bavour ausfüllte.

Nur ein einziges Mal im gesamten Spielverlauf konnten sich die Aachenerinnen einer eigenen Führung erfreuen – zum 1:0 im zweiten Satz. Und auch nur bis zum Stande von 7:8 aus ihrer Sicht  im ersten Durchgang durften sie die Hoffnung hegen, den Tabellenzweiten der Bundesliga  an diesem Abend eventuell ärgern zu können. Danach aber war  ausschließlich der SSC am Drücker.

„Wir haben superpräzise aufgeschlagen und angegriffen, haben  stark in der Annahme und im Block gespielt. Auf diese Weise haben  wir – abgesehen von der Phase bis zum 8:7 im ersten Satz – Aachen keinerlei Chancen gewährt, Rhythmus aufzunehmen und ins Spiel zu finden“, zollte  SSC-Trainer Felix Koslowski seinen Mädels ein dickes Lob. Zugleich  zeigte er sich beeindruckt von seiner Mannschaft. „Ich war vor Spielbeginn ziemlich angespannt“, bekannte der 31-Jährige. „Aachen hatte zuvor gute Partien abgeliefert, zum Beispiel in Vilsbiburg nur knapp mit 2:3 verloren, in Münster und gegen Wiesbaden  jeweils einen Satz klar gewonnen und war auch in Stuttgart nur knapp am Satzgewinn vorbeigeschrammt. Es schien keineswegs sicher, dass  wir das Ding hier so klar würden ziehen können.“

So klar, dass im letzten Satz am Ende mit Marie Schölzel, Michaela Wessely, Elisa Lohmann und Marie Holstein gleich vier Youngster auf dem Feld standen, die den Beginn der Partie noch von außen verfolgt hatten. Und dennoch war kein Bruch im Spiel zu bemerken, das Kapitän Lousi Souza Ziegler beim dritten Matchball mit dem Punkt zum 25:16 beendete.

Schweriner SC – Ladies in Black Aachen 3:0 (14:12, 16).

SSC: Hanke, Souza Ziegler, Hroncekova, Love, Turner, Brandt – Völker; Schölzel, Lohmann, Wessely, Holstein.

SR: Barnstorf/Fattah (Berlin). Z.: 1650. Spieldauer: 65 Min. (21, 22, 22). Zwischenstände, 1. Satz: 8:4, 16:10, 21:13. 2. Satz: 8:3, 16:8, 21:9. 3. Satz: 8:3, 16:7, 21:12.

Weiter spielten: Dresdner SC - SC Potsdam 2:3  (17, -23, 23, -25, -10.)

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