Bundesliga : SSC-Weste bleibt weiter weiß

Ordentliches Debüt: Lonneke Slöetjes (r. – neben ihr Yvon Beliën) hatte in Hamburg ihren ersten Einsatz im SSC-Trikot.
Ordentliches Debüt: Lonneke Slöetjes (r. – neben ihr Yvon Beliën) hatte in Hamburg ihren ersten Einsatz im SSC-Trikot.

Schweriner Bundesliga-Volleyballerinnen gewinnen in Hamburg mit 3:1 und stehen ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze

svz.de von
02. November 2014, 20:55 Uhr

Volleyball-Rekordmeister Schweriner SC hat das Nordderby der Bundesliga am Samstagabend beim VT Aurubis Hamburg nach 99 Spielminuten vor 1489 Zuschauern in der Hamburger CU Arena mit 3:1 (-21, 18, 20, 18) gewonnen. Damit bleiben die Mecklenburgerinnen nach dem dritten Spieltag nicht nur verlustpunktfrei, sondern auch Tabellenführer vor Titelverteidiger Dresdener SC. „Nach anfänglichen Problemen im ersten Satz haben wir das Spiel schnell unter Kontrolle gebracht und letztlich einen ungefährdeten Sieg einfahren können“, sagte SSC-Trainer Felix Koslowski. Lediglich im ersten Durchgang hatten die favorisierten Mecklenburgerinnen etwas Mühe mit den Gastgeberinnen, die den SSC mit druckvollen Aufschlägen immer wieder vor einige Probleme stellten. Danach jedoch zog der zehnfache deutsche Meister aus einer stabilen Block-und Feldabwehr sein variables und effektives Angriffsspiel auf, dem Hamburg nicht viel entgegenzusetzen hatte. 

Während auf Hamburger Seite mit Kylin Munoz (11) und Sarah Shaw (10) lediglich zwei Spielerinnen im zweistelligen Bereich punkteten, gelang dies auf Schweriner Seite gleich vier Spielerinnen (Yvon Beliën 16, Lousi Ziegler und Jennifer Geerties je 12 und Laura Weihenmeier 10). Dieser statistische Wert ist sicherlich ein Indiz für die Überlegenheit des Teams aus Mecklenburg-Vorpommern. Auch die Blockwertung gewann das Gästeteam mit 14:7 deutlich.

Erstmals kam dabei die nur einen Tag zuvor verpflichtete niederländische Nationalspielerin Lonneke Slöetjes für Schwerin zum Einsatz. „Lonneke sollte einfach mal erste Bundesligaluft schnuppern. Mit ihr und Saskia Hippe sind wir auf der Diagonalposition jetzt doppelt gut besetzt. Nun gilt es, Lonneke behutsam auf- und in unser Spiel einzubauen“, sagte Koslowski.

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