SSC Palmberg schwerin : SSC vor Pokalhalbfinale in Stuttgart: „Gewinnen – egal wie!“

Bitte noch einmal: Am 24. Februar hielten 2019 die Spielerinnen des SSC Palmberg wieder den Pokal in den Händen. Ob 2020 eine Wiederholung möglich ist, entscheidet sich heute Abend.
Bitte noch einmal: Am 24. Februar hielten 2019 die Spielerinnen des SSC Palmberg wieder den Pokal in den Händen. Ob 2020 eine Wiederholung möglich ist, entscheidet sich heute Abend.

Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin wollen am Mittwochabend bei Meister Stuttgart das Ticket fürs Pokalfinale lösen.

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11. Dezember 2019, 12:00 Uhr

Das Ziel ist klar definiert: das Finale um den deutschen Volleyballpokal am 16. Februar in Mannheim. Die letzte Hürde auf dem Weg dahin: Meister und Bundesliga-Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart. Am Mittwochabend ab 18.10 Uhr entscheidet sich zwischen den Schwäbinnen und dem Titelverteidiger SSC Palmberg Schwerin, welche von diesen beiden deutschen Spitzenmannschaften in gut zwei Monaten im Mekka des deutschen Volleyballs antreten darf.

Vorzeichen geändert

SSC-Trainer Felix Koslowski redet auch gar nicht lange um den heißen Brei herum:

Wir wollen gewinnen – egal wie! SSC-Trainer Felix Koslowski

Dafür würde der Schweriner sogar die ersten Satzverluste im Dezember in Kauf nehmen. Die ersten drei von sieben Partien zwischen dem ersten und vierten Advent hatte der SSC allesamt mit 3:0 für sich entschieden.

Aber heute, quasi zur Halbzeit – es folgen vor Weihnachten noch die Bundesliga-Partien gegen Potsdam und in Stuttgart sowie das Europacup-Heimspiel gegen Sliedrecht – stehen die Vorzeichen anders, sagt Koslowski: „Es wäre utopisch, von einem glatten Sieg zu träumen, dafür ist Stuttgart einfach zu gut.“

Nur der Sieg zählt

Und es schwingt eine gehörige Menge Respekt mit, wenn er nochmals betont: „Wir wollen in diesem Pokal-Halbfinale nicht glänzen, sondern irgendwie gewinnen. Und allein das wird schwer genug.“

Zumal die Schwerinerinnen in den vergangenen acht Tagen reichlich Kilometer geschrubbt haben: Rund 1200 Kilometer (jeweils hin und zurück) legten sie für den Europacup-Trip in Südholland mit dem Bus zurück. In etwa dieselbe Strecke absolvierten sie zum Bundesligaspiel in Wiesbaden im ICE. Und jetzt, für das Spiel in Stuttgart, kommen noch einmal rund 1600 Kilometer dazu. Diesmal allerdings dauerte die Anreise nicht lange: Am Dienstagabend bestieg der SSC-Tross in Berlin-Tegel den Flieger nach Süddeutschland. „Wir nutzen momentan alle Reisemöglichkeiten, die es gibt“, schmunzelt der Trainer. Aber diese Flexibilität in der Wahl der Verkehrsmittel führt dazu, dass „alle die Reisestrapazen gut verkraftet haben“, ist sich Koslowski sicher.

Konkurrenten unterstützen sich gegenseitig

Damit für die Flugreise nicht allzuviel Extragepäck anfällt, unterstützen sich die Bundesliga-Vereine gegenseitig. „Solch sperrige Dinge wie eine Massagebank und natürlich Trainingsmaterialien wie Bälle stellt der Gastgeber zur Verfügung“, beschreibt der Coach die Zusammenarbeit in der Liga.

Das erleichtert die Vorbereitung auf das heutige „unglaublich wichtige Spiel“, auf das sich der 35-Jährige auch irgendwie freut: „Seit ich 2013 in Schwerin Trainer wurde, hatten wir im Pokal zwei Heimspiele. Deswegen hätte ich im Halbfinale wahrscheinlich sogar mehr Angst vor einem Spiel in der eigenen Arena, da weiß ich ja fast gar nicht, wie das geht…“

Eines weiß Koslowski aber ziemlich genau: Am Mittwochabend kann er wieder auf McKenzie Adams bauen, die in Wiesbaden wegen einer starken Erkältung geschont wurde.

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