Volleyball : SSC vollbringt zweite Sensation

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SSC wirft Casalmaggiore nach dem Hinspiel-3:0 mit einem 3:1-Heimsieg (18, -20, 15, 26) aus dem CEV-Cup

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01. März 2018, 22:05 Uhr

Eine zweite Sensation musste her und  die SSC-Volleyballerinnen haben sie vollbracht. Mit 3:1 (18, -20, 15, 26) besiegten sie gestern vor 1784 begeisterten Fans in der Palmberg-Arena Pomi Casalmaggiore aus Italien. Damit hat der deutsche Meister seinen 3:0-Hinspielerfolg veredelt und den  Champions-League-Sieger von 2016 aus dem CEV-Cup geworfen. Im Halbfinale dürfen sich die SSC-Fans nun auf Eczacibasi Istanbul freuen, die laut SSC-Trainer Felix Koslowski „aktuell beste Clubmannschaft der Welt“.

Im gestrigen Auftaktsatz lagen Koslowskis Mädels beim 3:4   letztmalig zurück. „Diese ersten Ballwechsel haben wir  gebraucht, um richtig reinzukommen. Aber dann hatten wir Casalmaggiore gut im Griff und ich war mir schnell sicher, dass das heute was werden würde“, sagte Louisa Lippmann. Mit   20 Punkten war Deutschlands Volleyballerin des Jahres einmal mehr Topscorerin des SSC. Doch ebenso sehr machte der Trainer den Sieg an der wie schon im Hinspiel starken Arbeit von Block/Abwehr sowie den guten Aufschlägen fest.

Das 25:18 in Satz eins war die erhofft frühzeitige Ansage eigener Stärke, die die Gesichter  der Gäste schon arg lang werden ließ. Gern hätte der SSC schon im zweiten Satz das Weiterkommen klargemacht, „doch  da haben wir es wohl ein bisschen zu sehr mit der Brechstange versucht“, befand Kapitän Jennifer Geerties.

Das 20:25 aus Satz zwei blieb aber nur eine Randnotiz. Nach dem erneuten Seitenwechsel riss der SSC von Beginn an das Spiel wieder an sich. Als Lauren Barfield ihr Team mit einer starken Aufschlagserie vom 14:8 auf 20:8 nach vorn schoss und Denise Hanke zwei-, dreimal mit spektakulären Abwehrparaden glänzte, da waren die Italienerinnen mit ihrem Latein am Ende.

Das gleich dermaßen, dass sie auch im abschließenden Satz, in dem der SSC abgesehen von Greta Szakmáry und Beta Dumancic komplett neu aufgestellt war, trotz 8:3-Führung noch als Verlierer vom Platz schlichen.  „Wir haben ein  bisschen langsam angefangen, aber dann…“ sagte Kaisa Alanko, die SSC-Zuspielerin  des vierten Satzes, freudestrahlend.

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