zur Navigation springen

Volleyball : SSC startet mit Maximalausbeute in die Saison

vom

Volleyball-Bundesliga: SSC-Damen gewinnen sowohl beim SC Potsdam als auch beim VCO Berlin mit 3:0

svz.de von
erstellt am 23.Okt.2016 | 20:30 Uhr

Die Volleyballerinnen des Schweriner SC sind  erfolgreich  in die neue Bundesligasaison  gestartet. Die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski gewann am Samstagabend ihr Auftaktspiel beim SC Potsdam vor 1578 Zuschauern in der ausverkauften MBS-Arena mit 3:0 (23, 23, 23) und legte gestern, nur 23 Stunden später,  vor 130 Fans beim VCO Berlin ein  zweites 3:0 (21, 17, 15) nach.

Seine größte Sorge des Wochenendes war dem SSC-Trainerteam schon vor dem  herzlichen Wiedersehen  mit Potsdams Coach Davide Carli, bis zum Sommer Co-Trainer des SSC,  genommen. Nationalspielerin Jennifer Geerties, vor einer Woche umgeknickt und erst seit Donnerstag wieder im Training, konnte spielen. Doch erst ab dem zweiten Satz wurde von dieser Option Gebrauch gemacht.

Auch ohne die 22-Jährige hatten ihre Kolleginnen den ersten Durchgang für sich entschieden.  Dabei waren sie mit der verständlichen Nervosität  bei den ersten Ballwechseln  der Saison etwas besser zurechtgekommen als die Gastgeberinnen.  Mit sechs Aufschlagfehlern produzierten sie einen weniger als der SCP und am Ende nutzte Anja Brandt den dritten Satzball zum 25:23.

Als sich im zweiten Durchgang das Blatt zu wenden schien, Potsdams neue serbische Diagonalangreiferin Marta Drpa kaum noch zu stoppen war und der SSC  mit 5:10 im Hintertreffen  lag,  reagierte Schwerins Trainer.  Jennifer Geerties, im Vorjahr eine der Top-Annahmespielerinnen der Liga, kam für Ariel Gebhardt, die in dieser Beziehung ein paar  Probleme offenbarte, und brachte mehr  Sicherheit in die Defensive. Doch nicht nur – im Verlaufe der Partie avancierte  Jenny sogar noch zur besten Schwerinerin. 

Zur Aufholjagd im zweiten Satz hatte aber besonders SSC-Neuzugang Louisa Lippmann geblasen. Die Diagonalspielerin erzielte allein in diesem Durchgang acht ihrer insgesamt 18 Punkte. Ein Potsdamer Angriffsfehler brachte schließlich im zweiten Satzball das 25:23 für den SSC.

Der dritte Satz war lange ein Spiegelbild des zweiten, jedoch  ein seitenverkehrtes. Mit stabilisierter Annahme und einer glänzend aufgelegten Mittelblockerin Lauren Barfield zog diesmal der SSC zunächst auf 9:5 davon, wurde dann aber  von den lautstark angefeuerten SCP-Damen mit 14:13 überflügelt. Doch erneut bewies der SSC in der entscheidenden Phase die besseren Nerven, zog wieder auf 22:18 davon und ließ sich auch nicht mehr aus dem Konzept bringen, als es mit 22:21 und 23:22 nochmals eng  wurde. Letztlich war es wieder ein Potsdamer Angriffsfehler, der das dritte 25:23 und somit den 3:0-Sieg perfekt machte.

Der war jedoch in den Augen von Felix Koslowski zu hoch ausgefallen. „Ein 3:0 ist nicht gerecht, denn  es spiegelt das tolle, anspruchsvolle Spiel nicht gut wider. Ich glaube, Potsdam wird  noch sehr viel Spaß an seiner Mannschaft haben“, sagte der SSC-Coach.

Gestern Abend legte der deutsche Rekordmeister beim VCO Berlin den allseits erwarteten zweiten 3:0-Erfolg nach. Doch während die SSC-Damen in den Sätzen zwei   und drei schnell beruhigende Punktepolster aufbauten, hatten sie sich im Auftaktdurchgang schwergetan. Bis zum 19:21 schien der Favorit sogar eine Überraschung zuzulassen, ehe er doch in Wallung geriet. Punktbeste war diesmal Ariel Gebhardt (13).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen