zur Navigation springen

Playoff SSC gegen Stuttgart : SSC-Sechser verpasst Meisterschaftsfinale

vom

svz.de von
erstellt am 13.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Schwerin Schade! Aber am Ende hat es einfach nicht gereicht und statt der ab Sonnabend erhofften Duelle  um die deutsche Meisterschaft ist die Saison für  die Volleyballerinnen des Schweriner SC seit gestern zu Ende. Mit 0:3 (-22, -18, -23) hatte der SSC am Abend in der heimischen Palmberg-Arena im dritten und entscheidenden Duell des Play-off-Halbfinals zum zweiten Mal gegen den amtierenden deutschen Vizemeister Allianz MTV Stuttgart verloren. Der Sechser aus dem Schwabenländle machte damit wie im Vorjahr ausgerechnet in Schwerin seinen Einzug ins Meisterschaftsfinale perfekt, wo er erneut auf Titelverteidiger Dresdner SC trifft, der sich seinerseits in zwei Spielen gegen den USC Münster durchgesetzt hatte.

Die Schwerinerinnen hingegen müssen zum dritten Mal in Folge eine  Saison ohne jeglichen Titelgewinn verdauen und waren nach Spielschluss entsprechend geknickt. „Wir wollten unbedingt ins Finale, aber Glückwunsch an Stuttgart! Sie waren heute einfach besser. Sie haben von der ersten bis zur letzten Minute an sich geglaubt, das ist uns heute leider nicht gelungen“, sagte ein sichtlich frustrierter SSC-Trainer Felix Koslowski.

In der Tat waren die Gäste gegenüber dem ersten Duell, in dem sie elf Tage zuvor bei ihrer  0:3-Schlappe an gleicher Stelle von einer wie entfesselt spielenden SSC-Mannschaft noch regelrecht überfahren worden waren, nicht wiederzuerkennen. Und das nicht allerin deshalb, weil sie statt ihrer „vor elf Tagen in Schwerin versauten blauen Trikots“, wie sie selber sagten, diesmal rote trugen.

„Sie hatten heute einen super Angriff, waren in der Abwehr besser und haben mehr Aggressivität ausgestrahlt als wir“, fasste SSC-Coach Koslowski zusammen, dessen eigene Mannschaft gestern einfach keinen Zugriff auf das Spiel fand. Nicht auf das eigene und auch nicht auf das des Gegners. Besonders die Hinterfeldangriffe der belgischen Nationalspielerin Kaja Grobelna blieben  den Gastgeberinnen ein Buch mit sieben Siegeln. Nicht einen einzigen davon konnten sie blocken.

Knackpunkte des Spiels waren sicherlich  jene Phasen im ersten und auch im zweiten Satz, als sich der SSC aus eigenen Führungen heraus von Stuttgart überrumpelt sah. Im ersten Satz wurde so in kurzer Zeit aus einem 8:5 ein 9:11, im zweiten aus einem 5:2 gar ein 7:11. Dass der SSC im zweiten Durchgang fünf Satzbälle abwehren konnte und im dritten drei Spielbälle, das bleibt allenfalls eine Randnotiz.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen