Sieg in der Champions League : SSC Schwerin für Pokal-Finale gerüstet

Der kleine Jubel für zwischendurch – immer häufiger durfte der SSC-Sechser den im Verlaufe der Partie zelebrieren.

Der kleine Jubel für zwischendurch – immer häufiger durfte der SSC-Sechser den im Verlaufe der Partie zelebrieren.

Volleyball-Meister SSC Palmberg Schwerin schlägt sich in der Champions League wacker. Die Spielerinnen können selbstbewusst dem Pokalfinale gegen Stuttgart entgegen sehen.

von
20. Februar 2019, 10:32 Uhr

Mannheim kann kommen. Die Volleyballerinnen des deutschen Meisters SSC Palmberg Schwerin haben mit einer Top-Leistung in der Champions League eine vielversprechende Generalprobe vor dem nationalen Pokalfinale am kommenden Sonntag gefeiert. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir wollten unbedingt unsere weiße Weste zu Hause bewahren“, sagte Trainer Felix Koslowski am Dienstagabend nach dem 3:1 (23:25, 25:21, 25:18, 25:17) über LKS Commercecon Lodz.

Weiterlesen: SSC Schwerin gewinnt souverän 3:1 gegen Lodz

Die Mecklenburgerinnen nahmen mit dem zweiten Heimsieg - den ersten hatte es im Dezember vergangenen Jahres mit einem 3:0 gegen Italiens Meister Imoco Volley Conegliano gegeben - erfolgreich Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage in Lodz. Anfangs sah es allerdings nicht danach aus. „Im ersten Satz haben wir nicht sehr gut gespielt, uns dann aber deutlich gesteigert. Alle haben sich reingehauen“, sagte Mannschaftskapitänin Jennifer Geerties. „Insbesondere unser Block- und Verteidigungsspiel war stark.“ Die 24 Jahre alte Nationalspielerin war vor 1800 euphorischen Zuschauern in der ausverkauften Palmberg Arena mit 21 Zählern die beste Punktesammlerin des deutschen Rekordmeisters. „Jennifer hat unglaublich gut gespielt“, lobte Koslowski seine Anführerin.

Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok stand Auswahlkollegin Geerties mit 19 Punkten allerdings kaum nach.

Am Ende ein verdienter Sieg

Am Ende stand nach knapp zwei Stunden ein verdienter Sieg, mit dem dem SSC der dritte Rang in der Vorrundengruppe D nicht mehr zu nehmen ist. Vielleicht aber geht auch noch mehr. Noch gibt es eine kleine Chance, das Viertelfinale zu erreichen. „Wir wollen auch unser letztes Heimspiel gewinnen“, sagte Cheftrainer Koslowski. Dabei ist am kommenden Dienstagabend (19.00 Uhr) Spitzenreiter Savino Del Bene Scandicci zu Gast. Mit den Italienerinnen haben die Mecklenburgerinnen nach dem 0:3 im Hinspiel noch eine Rechnung offen.

Zuvor soll aber noch eine andere beglichen werden. Die bisher einzige Saisonniederlage in der Bundesliga kassierte der zweimalige Europapokalsieger Weihnachten 2018 gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart. Und das auch noch daheim.

Gelegenheit zur Revanche gibt es am kommenden Sonntag in der Mannheimer SAP-Arena im Pokalfinale.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen