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Volleyball SSC : SSC-Party in der Höhle des Löwen

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Schweriner Volleyballerinnen landen in der gefürchteten Halle „Berg Fidel“ beim einstigen Erzrivalen USC Münster klaren 3:0-Erfolg (20, 13, 20)

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erstellt am 21.Feb.2016 | 17:34 Uhr

Münster Am drittletzten Spieltag  der Hauptrunde ist dem Schweriner SC  im Kampf um Platz zwei ein wohl schon vorentscheidender Schritt gelungen. Im Spitzenspiel beim Tabellenvierten USC Münster hielt sich der deutsche Rekordmeister in nur  72 Minuten mit 3:0 (20 , 13 , 20) schadlos.

Bis zu dessen  10:7-Führung im ersten Satz ließ der SSC die Gastgeber von einem eigenen Erfolg träumen, ehe er dann selbst so richtig aufdrehte. Angeführt von Hauptangreiferin Tabitha Love, die der USC nie in den Griff bekam, zog der Gast aus Mecklenburg-Vorpommern mit einem 8:1-Lauf davon. Aus der stabilen Annahme zog Denise Hanke ein variables, schnelles Spiel auf, gegen das Münsters Block und Abwehr kaum Mittel fanden. Ganze drei Blockpunkte standen am Ende in der Statistik  des USC, satte zwölf waren es für den SSC. „Wir schafften es nicht, Schwerins Annahme in die Bredouille zu bringen und konnten so die Angriffe nicht entschärfen“, so Mittelblockerin Leonie Schwertmann.

Das gleiche Bild bot sich nach dem Seitenwechsel. Nach den ersten 20 Ballwechsels war Münster zunächst noch auf Augenhöhe (10:10), dann aber setzte sich der Meisterschaftsfavorit wieder ab – diesmal dank einer Aufschlagserie von der überragenden Love zum 16:10. Danach gestattete der SSC den Gastgebern noch ganze  drei Punkte in diesem Durchgang.

War der zweite Satz fast eine Demontage, versuchte sich Münster im dritten Durchgang  wenigstens zu wehren und war bis zur ersten Technischen Auszeit (7:8) in Reichweite. Mehr aber auch nicht. Die Dusche, die der USC nahm, blieb eiskalt. Schwerin hatte den Gastgeber am Haken und ließ ihn nicht mehr los. Love punktete nach Belieben, kam auf insgesamt 20 Zähler, auch Jennifer Geerties und Ariel Turner (je 10) kamen mit ihren Angriffen regelmäßig durch den münsterischen Block.

Dazu häuften sich auf der Gegenseite die Fehler, Münster schien zu resignieren. „Schwerin hat aus einer stabilen Annahme gut und schnell gespielt. Wir hatten keine Chance“, gestand Libera Linda Dörendahl, die früher selbst für den SSC spielte.

Und  SSC-Coach Felix Koslowski konstatierte zufrieden: „Es ist immer schwer, in Münster zu gewinnen, riesigen Respekt vor meiner Mannschaft. Wir haben uns in den letzten zwei Wochen stabilisiert und spielen zurzeit sehr diszipliniert und aggressiv.“

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