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Volleyball Europapokal : SSC: Nur nicht blenden lassen

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Aus der Onlineredaktion

Volleyballerinnen trennen „nur“ noch zwei Sätze vom Europapokal-Halbfinale. Trainer Koslowski warnt vor Aufgabe gegen Neuchatel

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erstellt am 09.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Nur zwei Satzgewinne trennen die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin noch vom Einzug in das Halbfinale des europäischen Challenge-Cups. Nur? Davon will sich Trainer Felix Koslowski vor dem ersten Aufschlag heute Abend um 19 Uhr in der Palmberg Arena gegen den Schweizer Vertreter Viteos Neuchatel Université nicht blenden lassen.

„Die Schweizerinnen sind auf jeden Fall schon einmal ein ganz anderes Kaliber als die beiden finnischen Gegner zuvor, sind auf jeden Fall zumindest im Mittelfeld der Bundesliga anzusiedeln. Schon das Hinspiel war nicht sehr einfach, selbst wenn wir 3:0 gewonnen haben“, gibt der 32-Jährige zu bedenken. „Wenn wir eine gute Leistung bringen, können wir den Gegner kontrollieren und möglichst schnell die zum Weiterkommen erforderlichen Sätze gewinnen. Wenn uns das nicht gelingt, wird es schwierig. Neuchatel hat zwei starke Außenangreiferinnen und eine ebenso starke Diagonalspielerin.“

Durch das Hinspiel-3:0 bekommt der SSC in der virtuellen Tabelle dieses Vergleichs drei Zähler gutgeschrieben, für ein 2:3 heute Abend gäbe es einen weiteren Punkt. Bei einem 0:3 oder 1:3 würden die Schweizerinnen nach Matchpunkten zum 3:3 ausgleichen, ein Golden Set – gespielt wie ein Tiebreak bis 15 Punkte – würde über das Weiterkommen entscheiden.

Im Halbfinale hätte Schwerin am Mittwoch, 29. März, zunächst Heimrecht gegen den türkischen Vertreter Bursa BBSK, bereits vier Tage später, am Sonntag, 2. April, ginge es zum Rückspiel in die Türkei. Mit Bursa, das den Challenge Cup 2015 gewann und sich im aktuellen Viertelfinale mit 3:1 und 3:0 gegen Ciudad de Logrono aus Spanien durchsetzte, musste sich der SSC bereits vor zwei Jahren auseinandersetzen. Einem recht überraschenden 3:1-Sieg in der heimischen Arena folgte seinerzeit ein 0:3 in der Türkei, und auch im Golden Set behielt Bursa die Oberhand.

Aber an die Vorschlussrunde verschwendet Koslowski noch keinen Gedanken: „Das würde dem Gegner nicht gerecht werden. Wir müssen uns zunächst auf die anstehende Partie konzentrieren, alles andere könnte fatal werden.“

Beim Sprung in die nächste Runde mithelfen soll möglichst auch wieder Louisa Lippmann, die zuletzt wegen einer Mandelentzündung außer Gefecht gesetzt war. „Sie ist seit Montag wieder im Training. Wenn alles gut läuft, wird sie am Donnerstag eingesetzt“, hofft der Trainer auf eine seiner Leistungsträgerinnen der vergangenen Monate.

 

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