Volleyball : SSC meistert souverän Auswärtshürde gegen Suhl

Außenangreiferin Greta Szakmary (hinten – hier mit Anna Pogany in Erwartung eines Suhler Aufschlags) war beste Schwerinerin und mit 14 Zählern zugleich Topscorerin des SSC.

Außenangreiferin Greta Szakmary (hinten – hier mit Anna Pogany in Erwartung eines Suhler Aufschlags) war beste Schwerinerin und mit 14 Zählern zugleich Topscorerin des SSC.

Klare Sache: Die Schweriner Volleyball-Damen siegen 3:0

svz.de von
03. März 2019, 14:59 Uhr

Um es als alter Leichtathlet mal mit „heimischem“ Vokabular zu sagen: Am Samstagabend in der Suhler Wolfsgrube ist der deutsche Volleyballmeister SSC Palmberg Schwerin  einmal kurz ins Trippeln gekommen, hat die Bundesliga-Hürde VfB Suhl Lotto Thüringen aber letztlich souverän gemeistert. Mit 3:0 (27, 18, 17) gewann die Mannschaft von Felix Koslowski an der Stätte, wo der heutige Schweriner Coach von 2010 bis 2013   selbst die Suhler Bundesliga-Geschicke leitete.

Ob es dem SSC  gelingen würde, nach zwei Heimsiegen in der Champions League und dem eingebetteten Pokalsieg nahtlos wieder  auf Bundesliga-Alltag umzuschalten, „werden wir beim Spiel ganz genau wissen“, hatte Denise Hanke im Vorfeld der Suhler Partie gesagt. Und die Vorsicht der erfahrenen Schweriner Zuspielerin war nicht unbegründet.

Im ersten Satz hatte der SSC alle Hände voll zu tun, um diesen Durchgang nach Hause zu bringen. Suhl wehrte sich nach Kräften gegen den großen Favoriten, agierte munter und aggressiv im Aufschlag und im Angriff. Die Gäste konnten sich im Satzverlauf nicht nur nicht absetzen, sondern mussten am Ende drei Suhler Satzbälle abwehren, ehe Kimberly Drewniok den zweiten eigenen Satzball zum 29:27 verwertete.

Damit waren dann jedoch die Weichen in dieser Partie im Wesentlichen auch schon gestellt. Die Gastgeberinnen konnten im weiteren Verlauf nicht mehr an ihre anfängliche Leistung anknüpfen, der SSC hingegen kam immer mehr auf Betriebstemperatur und spielte sein Pensum routiniert  bis hin zum zehnten Sieg im zehnten Bundesliga-Auswärtsspiel der Saison  herunter. 

Während der zweite Satz recht schnell zur Einbahnstraße wurde, hielt Suhl im dritten die Sache zumindest bis zum 12:11 für den SSC offen. Felix Koslowski konnte munter durchwechseln. Und am Ende beider Durchgänge setzte  Ralina Doshkova, eine der später Hereingekommenen,  die Häkchen dahinter: zunächst beim zweiten Satzball zum 25:18, dann beim dritten Matchball zum 25:17.

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