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Volleyball Schwerin : SSC: Kurzen Prozess gemacht

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SSC-Volleyballerinnen gewinnen mit 3:0 (17, 17, 19) gegen Erfurt und schließen Bundesliga-Hauptrunde damit als Sieger ab

svz.de von
erstellt am 01.Mär.2017 | 20:52 Uhr

Schwerin Die SSC-Volleyballerinnen haben ihr Ziel, die Punkterunde der Bundesliga als Klassenprimus abzuschließen, erreicht. Vorzeitig obendrein. Am vorletzten Spieltag bezwang die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski gestern Abend vor 1496 Fans in der heimischen Palmberg-Arena Schwarz-Weiß Erfurt in 74 Spielminuten mit 3:0 (17, 17, 19) und ist nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen.

Auch für die Gäste aus Thüringen um ihren Kapitän, die von den Fans herzlich begrüßte frühere zweite SSC-Zuspielerin Michaela Wessely,  brachte dieses Spiel eine Gewissheit: Der Liga-Neuling kann sich im letzten Spiel von Platz elf nicht mehr hocharbeiten und muss postwendend wieder in die 2. Bundesliga absteigen.

Auch mit stark veränderter Formation – Louisa Lippmann, Lexi Dannemiller, Maren Brinker und Lauren Barfield fehlten erkrankt oder wurden geschont – ließ der SSC nichts anbrennen. Gegen sich tapfer wehrende und nie aufsteckende Gäste entwickelte sich ein „attraktives Spiel mit vielen Abwehraktionen“, wie SSC-Coach Koslowski anschließend resümierte.

So konnten die Erfurterinnen zumindest zeitweilig  mit Zwischenspurts vom 8:15 auf 15:17 im zweiten und von 8:19 auf 17:22 im dritten Satz verkürzen. Insgesamt gesehen standen sie  aber auf verlorenem Posten. Einzig und allein mit ihren Aufschlägen konnten sie für Gefahr sorgen. Vor denen hatte Felix Koslowski schon im Vorfeld der Partie gewarnt. „Im Aufschlag  sind sie top in derLiga“, hatte er gesagt und fand  sich  auch gestern bestätigt „Da  hatten wir in der Annahme ein paar Probleme“, bekannte der 32-Jährige und ergänzte: „Dafür waren wir nicht zu stoppen, wenn es uns gelang, den Ball  im Spiel zu halten.“

So punkteten mit Jennifer Geerties (12), Ariel Gebhardt und Lousi Souza Ziegler (je 11) gleich drei SSC-Mädels zweistellig, häufig bestens in Szene gesetzt von Denise Hanke, die zur besten SSC-Spielerin gewählt wurde.

Der Trainer war’s am Ende zufrieden: „Ich konnte allen Mädels viele Spielanteile gewähren, die sie sehr solide genutzten. Sie haben die Sache nicht zu leicht genommen und die Spannung hochgehalten. Jetzt können wir beruhigt zum Punktspielabschluss am Samstag nach Aachen fahren.“

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